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Almosen-Suchende entlang der Frankfurter Allee

Geht es nur mir so, oder nimmt die Zahl der armen Menschen in Friedrichshain dramatisch zu?

Ich weiß ja nicht ob es besonders lukrativ ist, wenn man entlang der Frankfurter Allee um Almosen bittet, aber dort finden sich inzwischen ja echt richtig viele Obdachlose, respektive Menschen, die um Geld bitten. Manche gehen auch die Straßen auf und ab.

Armut in Friedrichshain

Wenn man auf der Nordseite der Frankfurter Allee entlang läuft, sieht man sie bald alle 200 Meter sitzen. Vom Ring-Center bis zur Proskauer Straße finden sich die armen Leute. Da kann man ja recht schnell einige Euro loswerden, bis man am Ende der Straße angekommen ist.

Die Lage der finanziell schwächsten Mitglieder der Gesellschaft hat sich wohl verschärft. Entlang der Frankfurter Allee sitzen einige Modegeschäfte, aber der eher gediegenen Art. Vielleicht hofft man auf wohlgesinnte Damen. Unter der Brücke der S-Bahn bei der Frankfurter Allee gab es schon immer Almosen-Suchende, aber inzwischen sind es wirklich sehr viele geworden.

Eine besorgniserregende Entwicklung, aber Griechenland ist ja wichtiger…

One Response to Almosen-Suchende entlang der Frankfurter Allee

  1. Sven 20. Juli 2015 at 20:19 #

    Nun, ich weiß gerade nicht, warum Griechenland und unsere deutschen Obdachlosen gegeneinander ausgespielt werden sollen. Ja, die Verdrängung in Berlin wird immer schlimmer, es entstehen immer mehr Luxusbauten, die sich Menschen mit niedrigen Einkommen nicht mehr leisten können, aber genauso schlimm ist, was in Griechenland passiert. Und wenn du es dir genau betrachtest, wird in Griechenland gerade getestet, wie viel einer Bevölkerung zugemutet werden kann, bevor diese aufstehen und die Situation in Gewalt umschlägt. Dieses Experiment wird, sobald es abgeschlossen ist, auf alle europäischen Staaten ausgeweitet. Es ist also sogar ein Vorteil für unsere Obdachlosen, wenn in Griechenland der widerstand wächst und gewinnt.

    Davon aber ab, sind es eben zwei unterschiedliche Kämpfe, die da gekämpft werden müssen und da wir Menschen uns ja um mehrere Projekte kümmern können, können wir uns auch gleichzeitig um die obdachlosen Menschen hier in Deutschland kümmern, wie auch um die Menschen in Griechenland. Es ist nicht „Entweder… oder“ sondern „Sowohl… als auch“

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