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Anti Schwabismus und Touristen Hass in Berlin

Berlin ist die Partyhauptstadt, Berlin ist ein Touristenmagnet, Berlin ist ein Highlight an Kunst und Kultur. Doch einige Berliner und Berlinerinnen wehren sich zunehmend gegen die Touristen und Zugezogenen… Doch warum?

Meines Erachtens begann es mit dem Anti Schwabismus. Das fanden die Leute noch lustig und schreiten fröhlich mit: „Geh doch zurück nach Stuttgart!“ Mit den Witzen fängt es eben an und jetzt sind die Touristen das neue Feindbild.

welcome to schwabilon graffiti

Berlin ist intoleranter geworden, gerade bei denen, die sich die Antidiskriminierung auf die Fahnen geschrieben haben. Ich nenne dieses ausufern der Diskriminierung „Regionalfaschismus“ und es erinnert mich auch an die Zeit vor der Weimarer Republik, als Deutschland noch aus kleinen Fürstentümern bestand.

Anti Schwabismus  | Intolerantes Berlin und ein Erklärungsversuch

Warum hasst man Schwaben in Berlin? Die Antwort ist fast schon zu simpel. Der Schwabe ist zum Symbol für den Ausverkauf von Berlin geworden. Es hätte auch irgendeine andere Gruppe treffen können…, ob es am Dialekt liegt, bleibt mir unklar. Dabei sind es nicht nur die Schwaben, die in Berlin Wohnungen kaufen und damit die Mietpreise in die Höhe schnellen lassen. In Teilen von Neukölln, haben sich reiche US-Amerikaner eingekauft, so weit ich weiß.

Mit anderen Worten, es ist eine grobe Verallgemeinerung, um einem die Schuld zu reichen; in dem Fall den Schwaben. Und wenn man ein Feindbild hat, lässt es sich besser leben, so hat man den Eindruck. Aber die Herkunft einer Person muss einfach ungeachtet bleiben.

Berlin und die Gentrifizierung

Berlin ist vor allem eines: Pleite! Aber wenn mehr Leute herkommen, und das ist ja gewollt gewesen (schließlich bekommt jeder Studi der in der Stadt seinen Hauptwohnsitz anmeldet einen Bonus von 100 Euro), bekommt Berlin mehr Geld in den Steuertopf. Und das ist – wie wir wissen – dringend nötig.

Berlin hat auch Fehler gemacht wenn es darum geht Kieze zu erhalten, wie dies von den Gentrifizierungsgegnern zu Recht kritisiert wird. Dies den Schwaben vorzuwerfen, wäre aber so, als würde man einem Spediteur die gesamte Abgasverschmutzung inklusive Privatautos zur Last legen.

Mit Witzen beginnt es und wie endet es? Schwaben werden diskriminiert auf Grund Ihrer Herkunft! Wie war das Wort dafür nochmal?

Touristen Hass in Berlin

Jeder will nach Berlin, alle reden davon… Hier ist es cool und billig, doch das ist Berlin von Gestern. Berlin ist modernisiert worden, Berlin ist eine Metropole von Vielen. Wie konnte man nur erwarten, dass Berlin immer so bleibt, wenn man Paris, Frankreich oder München kennt. Man hätte viel tun können, aber dies hätte von der Politik ausgehen müssen.

Seit Jahren steigen die Übernachtungszahlen in Berlin, 2011 waren es 22.359.470 Übernachtungen in Hotels, Hostels oder Anderem. Berlin ist mehr und mehr kommerzialisiert worden und das war doch beabsichtigt, wie ich denke: Eine Entscheidung der Politik. Werbekampagnen sollten die Touristen nach Berlin ziehen und es hat funktioniert.

Woher soll denn das Geld für die vielen Schulden kommen? Berlin verkauft seine Kultur… Ja, Bodenschätze gibt es hier eben nicht. Berlins Haushalt würde ohne Touristen zusammenbrechen… In Berlin gibt es sogar einen Krankenhaustourismus. Gut, man könnte jetzt sagen, dass es die „bösen“ Touristen sind, die nur für Party herkommen. Hmm, ist Berlin nicht genau dafür bekannt?

Selbst diejenigen die früher gerne und lange exzessiv Party gemacht haben, stören sich plötzlich an den Touristen, weil sie zu laut sind und zu viel Müll machen… Das haben die Berliner auch ganz gut vorher, ohne viele Touristen, hingekriegt. Berlin hat sich geändert in den letzten 15 Jahren – zweifelsohne, aber auch damals klagte man, dass alles dreckig und zugemüllt ist.

Touristen stünden in Gruppen auf den Fahrradwegen und blockieren diese mit ihren Rollkoffern… Ob mit oder ohne Rollkoffer, Leute die auf den Fahrradwegen in Berlin stehen, gab es schon vor dem Touristenaufmarsch zu Hauf! Autofahrer parken hierauf sehr häufig, ja selbst die Polizei macht dies, wie ich beobachtet habe.

In einem Video, wird diese Problematik thematisiert. Darin kommt  ein Satz vor, den ich unterschreiben würde: „Man kann nicht in Berlin gegen Touristen auf die Straße gehen und im Sommer nach Griechenland fliegen.“ Man stört sich inzwischen sogar an den Koffern, die über die Kopfsteinpflaster klappern… Und wenn es nur ein Berliner ist, der woanders Tourist war?

Der Touri-Hass in Berlin ist eine reine Farce und spricht definitiv nicht für Berlin. Touristen bringen Wissen und Erfahrungen in diese Stadt: Eine Möglichkeit der Globalisierung, der interkulturellen Kommunikation, nicht der Anti Touristen Kampagnen. Kulturerfahrungen bereichern die Menschen und man muss nicht einmal woanders hinfahren…

Selbst Zeitungen andere Länder haben bereits darüber berichtet. The Guardian aus England oder aus Frankreich der „Ouest france„. Es wird Zeit die wahren Probleme zu nennen und diese liegen weder bei den Schwaben, noch bei den Touristen: Es ist eine Frage der Politik.

Eines noch zum Abschluss: Tourismus ist gut, ich mag Touristen – nicht nur wegen des Geldes, das sie in Berlin ausgeben, sondern weil sich bilden! Sie sind mehr an Berlin interessiert, als manche Berliner, die ich kenne. Reisen bildet und Tourismus ist Reisen. Vielleicht sollten diese Berliner, die sich gegen die Touristen stark machen, öfter mal aus der Stadt raus und was anderes sehen, dann hätten sie vielleicht nicht so viele Probleme mit Touristen; vielleicht auch nur, weil sie dann selbst welche wären.

Hier die offizielle Seite mit den Zahlen zum Tourismus in Berlin.

19 Responses to Anti Schwabismus und Touristen Hass in Berlin

  1. Peter 3. Oktober 2012 at 16:32 #

    Schwabylon trifft das schon ganz gut, die schöne neue Welt. Als Berliner fühlt man sich in Prenzlberg oder Friedrichshain gar nicht mehr zuhause. Es wird von MultiKulti gesprochen aber eigentlich ist es nichts anderes als ein Reichenghetto. In den Berliner Bezirken waren die Schichten eigentlich immer gut durchmischt. Die heutige Politik zielt eher darauf ab die Innenstadt Hartz 4 frei zu machen und schön für Touristen.

  2. admin 22. August 2012 at 12:33 #

    Ich bin zwar kein Fachmann, aber Rassismus, Faschismus und Antisemitismus sind, soweit ich weiß, unterschiedliche Sachen…

  3. Wernhart 20. August 2012 at 23:41 #

    Ja, die M10 ist ein richtiger „Geheimtip“, auch abends um 10 knackicht voll. Eine andere Impression ist Nummernschildvergleich am Wochende und zu Weihnachten. Wochenende: jedes 2. KfZ-Kennzeichen von außerhalb, Weihnachten: B-B-B-B in Reinkultur und massig freie Parkplätze in Pberg.
    Das sind alles ganz simple Beobachtungen, die man machen kann, wenn man aus Berlin heraus klugscheißt 😉

    Überflüssig zu sagen, daß der einzelne Touri, Student oder Mediendesigner nicht anzugreifen ist, suchen halt alle ihren Spaß oder ihr Glück. Die Entwicklung allein ist das fatale.
    Ich kenne jemanden, der ein Praktika in einem Verlagsunternehmen gemacht hat, in dem er einer von fünf Berlinern in einer 100köpfigen Belegschaft war und schließlich nicht übernommen worden ist, stattdessen hat eine Zugezogene das Rennen gemacht.

    Komplementärer Fall: Von einer Bekannten aus Schwaben höre ich, daß sie in Stuttgart gelernt hat, übernommen wurde und von Ihrem Chef nach Berlin zur Neugründung eingestellt wurde.
    Jetzt gebe ich zu, daß die einzelnen Beispiele nicht Belege sein können für das Bestehen großer schwäbischer oder sonstwoheriger Seilschaften – aber diese Beobachtungen sprechen ohne Frage für sich, es werden keine Einzelfälle sein.

    Und das mit dem Rassismus ging etwas daneben. Natürlich sind Kritiker grundsätzlich Antisemiten 😉

  4. con 13. August 2012 at 16:02 #

    Ich denke das erheblichste Problem für die „Urberliner“ ist, dass sie sich kaum noch die Mieten und Lebenserhaltungskosten leisten können… in der Stadt, in der sie groß geworden sind und in der sie zu Hause sind. Und das ist nun mal nicht ihre schuld. Das hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern kann faktisch belegt werden. Nicht umsonst gibt es die sogeannten „MIlieuschutz“-Projekte der Stadt, um zumindest partiell niedrige Mieten zu ermöglichen.

    Und zu dem Satz „Man kann nicht in Berlin gegen Touristen auf die Straße gehen und im Sommer nach Griechenland fliegen” kann ich nur sagen: Ich bin Urberliner, wohne fast mein ganzes Leben schon im Prenzlauer Berg, ackere hart (und absolut unterbezahlt) für meine Miete und könnte mir einen Griechenlandurlaub nun wirklich nicht leisten. Natürlich hat das auch mit der enormen „zugezogenen“ Konkurrenz auf dem Arbeits-, Wohn-, Lebensmittelmarkt zu tun, oder etwa nicht?

    Dies äußern zu dürfen, muss ja wohl jedermanns gutes Recht sein ohne gleich als fremdenfeindlich oder schlimmeres bezeichnet zu werden!!!

    PS: Wer gern einmal ein Bad in der touristischen Menge nehmen möchte, den lade ich herzlichst dazu ein, zwischen 20:00 Uhr abends und 6:00 morgens die Tram M10 rauf und runter zu fahren. Das macht Spaß!

  5. reni 27. April 2012 at 14:47 #

    Wahnsinn wie Rassismus hier zweckentfremdet wird…das video verwischt super diesen Begriff : http://www.youtube.com/watch?v=n_P6CHhymTI&feature=relmfu

  6. Oni 27. April 2012 at 11:47 #

    Genau – Rassismus ist immer verkehrt: ob es gegen Schwaben oder sonst wen ist!
    Watch Kiezmiez: http://www.youtube.com/watch?v=q7_MyA2xm7Q

  7. admin 26. April 2012 at 16:56 #

    @ reni: wo fängt denn belästigung an? Sicherlich nicht erst mit tätlichen Angriffen. Und diese Antischwaben Graffiti, die Du so lustig findest, sind bereits Angriffe… Machst Du auch Witze über andere Herkunftsgruppen oder findest die gut???

    Ob ich daher komm oder nicht, tut doch nichts zur Sache, das ist doch der Punkt und nicht nur ich sehe das so, auch viele andere. Warum die Leute nach Berlin kommen ist doch auch irrelevant, sie sind da…

    Es geht mir ja auch nciht darum, dass Berliner sich über ihre heimat definieren, es geht mir überhaupt nicht darum, wie sich jemand worüber definiert.

    Alles was ich sage ist, dass man NIEMANDEN auf Grund seiner Herkunft diskriminieren darf. Und dass Schwaben angemacht werden (auf Grund ihrer Herkunft) habe ich schon erlebt, auch wenn es mich selbst nicht betraf…

  8. Mario 26. April 2012 at 15:59 #

    @ admin – mir ging nur so der Spruch durch den Kopf „Zwischen Elbe,Oder und Neiße ist alle sch……ön“ sorry für diesen geographischen Fehler. Fast so schlimm wie einen Hessen als Schwabe zu bezeichnen.

  9. Reni 26. April 2012 at 15:37 #

    Also, ich find deinen Artikel ganz schön schwach, Nicht nur, dass du versuchst ihn inhaltlich aufzupeppen mit Parallelziehungen zur Vor-NS-Zeit, sondern du tust auch so, als gäbe es eine existenzielle Bedrpohung für Schwaben/Touristen. Es ist absoluter Quatsch rumzuheulen, dass Touris und Schwaben zum Feindbild stilisiert werden, gelichzeitig du aber das Feindbild der Politiker bennenst( bzw. dich gar abstrakt hinter dem begriff der Politik versteckst) Was du scheinbar nicht begreifen willst, so wirkt es teilweise, ist, dass sich niemand über Zuzug aufregt(und in dem Fall geb ich dir auch recht, dass er berecihernd ist und Berlin seit jeher davon gelebt hat), aber es zum erbrechen ist, dass nahezu alle Leute die nach Berlin kommen, bereit sind scheiss hohe Mieten zu zahlen, bezihungsweise keinerlei Interesse an sozialen Kämpfen sehen. Allein schon der mediale Hype darum, dass doch so viele Muttis und arme Schwaben in P-berg geärgert werden zeugt doch schon davon, wie krampfhaft versucht wird, ständig seine eigene Opferposition in Vordergrund zu rücken. Ich hab heir noch nichts auf deiner Seite über permanente rassistsiche Angreife in Berlin gesehen, wohl aber diesen geradezu nichtssagenden Artikel, der auf Mitleidgeheische nur so aus ist. Mich regt das natürlich auch auf, dass Leute dumm angegangen werden,weil sie aus Schwaben kommen. Aber das täuscht nicht darüber hinweg, dass man nach den Gründen dafür fragen muss. Was zieht einen nach Berlin`? Arbeit und Studium ist es ja wohl in den seltensten Fällen…Vielmehr dieser große tolle Hype über die billige Metropole die die schwäbsich erworbene Kleinstadtindividualität schützen soll. Ich erfreu mich jedes Mal über die Graffitis gegen Schwaben, wenn man sich darüber nicht lustig machen kann, hat man wohl eher ein eigenes Problem mit seiner Herkunft. Dir scheint das Schwabenland ja sehr am herzen zu liegen(wohl deine Heimat?), wenn man sich davon nicht emanzipieren kann, dann darf man auch nciht rumheulen, dass sich Berliner über ihre Heimat definieren….Ach und nun noch ein kleiner Tipp: Strukturier mal deinen Beitrag, definiere mal was Berliner sind, warum die bösen amerikansichen Investoren schlimemr sind als die Kartoffelschwaben und zum Abschied eine kleine Nachhilfe: Vor der Weimarer Republik gab es das Kaiserrecih, was wie der Name schon sagt nicht aus kleinen Fürstentümern bestand!!!Aber das lernt man dann wohl auch nur in Berlin 😉

  10. admin 26. April 2012 at 11:52 #

    Ähm östlich der Oder?? Da beginnt Polen?!

  11. mario 25. April 2012 at 22:41 #

    Für uns Westdeutsche sind alle östlich der Oder pauschal nur DDR`ler, oder Waschwindelscheißer. Eure Freundin heisst Mändi, aber nicht Mandy geschrieben, weil der amerikanische Name war der DDR nicht erwünscht war. Und euer „Kietz“(Szenebezirk) war früher komplett von der Stasi überwacht. Da habt Ihr beim Biertrinken noch auf den Nachbartisch geachtet ob da nicht einer mithört der euch das Leben schwermacht. Und hier bei uns war immer Igge der dümmste in der Clique, weil er von Kindesbeinen verarscht wurde. Er durfte nicht an der Mutterbrust saugen, sondern wurde schön der reihe nach mit der Flasche im Hort mit aufgemischter Trockenmilch versorgt. Wir glauben ihr habt die Schwaben verdient, und was ist janüüüüü auf deutsch? Ihr seid doch Sachsen, so wie bei euch alle aus dem Westen Schwaben sind.
    Stellt euch mal vor wir würden so über euch denken.

  12. Oni 25. April 2012 at 11:02 #

    Gegen Rassismus und Diskriminierung! Watch KIEZMIEZ:
    http://www.youtube.com/watch?v=q7_MyA2xm7Q

  13. Jens 25. April 2012 at 10:48 #

    Zu Zeiten des römischen Reichs war Berlin schon mal Zentrum der Schwaben! Damals noch Suebi… http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/df/Roman_Empire_125.svg

  14. admin 25. April 2012 at 08:12 #

    Es ist ne grobe Verallgemeinerung, was Du schreibst! Nicht mehr und nicht weniger. Den zweiten Kommentar hab ich gelöscht, da es eine Drohung darstellt und rechtlich bedenklich ist. Bitte pass auf, was Du hier schreibst. Drohungen gegen Schwaben oder gegen andere Menschengruppen dulde ich hier nicht!!!!

  15. WerMirNichtGlaubtWirdVerhauen 24. April 2012 at 14:38 #

    Ich finde diesen Beitrag sehr oberflächlich. Das Wort „Schwabe“ hat nichts mit der eigentlichen Bedeutung mehr zu tun. Wenn jemand ruft „Schwaben raus“ oder sonstiges, handelt es sich dabei eher um vermeintliche Yuppies etc.

    „Fahrradwegen in Berlin stehen, gab es schon vor dem Touristenaufmarsch zu Hauf! Autofahrer parken hierauf sehr häufig, ja selbst die Polizei macht dies, wie ich beobachtet habe.“

    Nicht das es mich selber wirklich stört, weil ich selber kein Fahrradfahrer bin, aber die Polizei hat in diesem Fall doch meist nen ganz anderen Hintergrund, warum sie dies tut.

    Aber die größte Sauerei ist es das Wort „Faschismus“ hier ins Spiel zu bringen. Total unnötig und überflüssig.

    Bei diesem „Krieg“ geht es einzig um allein um die Schere zwischen arm und reich. Es geht darum, dass Menschen aus ihren Häusern vertrieben werden.

    Fakt ist das die Geburtenrate innerhalb der letzten 10 Jahre im Szenebezirk Prenzlauer Berg mindestens um das 3 fache angestiegen ist. Weil jene die über 40 sind aus den Bezirken durch hohe Mieten vertrieben werden und jene mit sanierten lofts gelockt werden die Geld haben.
    Hierbei handelt es sich meist um Menschen aus dem Westen Deutschlands.

  16. Pauline 21. April 2012 at 15:06 #

    Das ist ein sehr guter Beitrag!

    Die Touris, die sind ein wirkliches Thema hier. Ich gehe davon aus, dass Berlin Angst vor Veränderungen hat und es durch diese Haltung zeigt. Manchmal denke ich, diese Stadt will von der Zukunft gar nichts. Einfach so bleiben, und dann die jenigen kritisieren, die das eben nicht erlauben. Das Problem ist, Dinge ändern sich, ob man es will oder nicht. Auch ohne Touris würde es Veränderungen geben. Und dann würden die Leute aus einem bestimmten Stadtteil vermutlich als verantwortlich dafür vorkommen.

    Zum Glück geht es da nicht um alle, ganz viele sind offener und sind stolz drauf, dass eine Stadt die 1989 überhaupt nicht internationalisiert war diese Chance heute hat…wenn man daran denkt, ist es doch sehr schön 🙂

  17. go1331 20. April 2012 at 11:29 #

    gemästet wurden aber mit dem Länderfinanzausgleich die Bayern und Schwaben bevor sie vermögend wurden.

  18. Hansi 18. April 2012 at 11:59 #

    Und das alles aus einer „Metropole“ die seit Friedrich dem Großen von seinen Privinzen und anschließend von allen Deutschen finanziert, durchgefüttert und gemästet wurde. Und das bis zum heutigen Tag.

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