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Berliner CDU & Homo-Ehe

Die Berliner CDU sucht nach einem neuen Profil und die Frage, ob Schwule und Lesben heiraten dürfen, ist dabei ein entscheidender Moment.

Bei der Frage der Homo-Ehe entscheidet sich meiner Meinung nach nicht nur diese Frage, sondern ob diese Partei im 21. Jahrhundert angekommen ist. Ich muss dabei wohl erwähnen, dass ich das nicht glaube. Die Partei ist m.E. unwählbar und vor allem, wenn man die mittelalterlichen Methoden des Innensenators von der CDU, Henkel, bedenkt.

Haengende CDU Fahne

Nun hat sich diese Partei eine Frage gestellt, soll die Homo-Ehe legalisiert werden? Nicht, dass diese Entscheidung irgendwas Bindendes hätte – es sei nur ein Stimmungstest… Mit anderen Worten, es ist eine PR-Inszenierung. Tatsache ist aber auch, dass der Innensenator, der m.E. einen Blick auf den Bürgermeisterposten geworfen hat, dagegen ist.

Die Frage bezieht sich auf Ja, für die Homo-Ehe oder Nein, für die Homo-Ehe. Die Abstimmung der CDU läuft nicht nach dem Schema Ja oder Nein. Gibt es da andere Positionen? Bei der CDU schon, da gibt es sieben mögliche Abstimmungsmöglichkeiten.

Da könnte man nun denken, das wäre wissenschaftlich angelegt – denn auch sozialwissenschaftliche Befragungen haben oftmals sieben Stufen. Doch im Unterschied zur Wissenschaft reicht die Abstufung bei der CDU von „Ich stimme voll zu“ über „Ich stimme zu“ und „Teils/Teils“ (alles noch wissenschaftlich okay) bis zu den letzten Stufen.

Jetzt denkt man, das müsste doch mit „Ich stimme gar nicht zu“ oder „Ich stimme nicht zu“ enden – aber Nein! Es endet tatsächlich mit der Aussage, die man ankreuzen kann: „Das Thema interessiert mich nicht“. ??!“?!?! Das ist nicht dasselbe wie „Ich stimme nicht zu“, sondern es ist dasselbe wie „Teils / Teils“.

Alles andere überlasse ich Deiner Fantasie 😉

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