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Cannabis Verkaufsstellen-Antrag wird gestellt

Die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann hat angekündigt, den Antrag für die Eröffnung eines Coffeeshops noch dieses Jahr zu stellen.

Das wäre der erste Coffeeshop in Deutschland und dieser soll in Kreuzberg eröffnet werden, genauer: im Görlitzer Park. Denn dort soll die „Dealer-Szene“ ausgedünnt werden. Auf der Gegenseite steht der Innensenator Frank Henkel, der auf Repressalien setzt und ab dem 1. April werden die Bahnhöfe und andere Gebiete zu Arealen, wo man sich mit einem Gramm Cannabis strafbar macht – sonst sind es 15 Gramm für den Eigenbedarf.

Goerlitzer Park Kreuzberg

Während man also im Bezirk an der Formulierung für den Antrag feilt, schafft der CDU-Innensenator mit seiner mittelalterlichen Politik Fakten. Die Frage ist, ob der Antrag genehmigt wird. Gestellt wird er beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), welche in Bonn sitzen. Und obwohl selbst Teile der Polizei für eine Legalisierung aussprechen, ist es eher unwahrscheinlich, dass der Antrag durch kommt. In dem Antrag wird das Wort Coffeeshop wohl nicht vorkommen, die Bürgermeisterin spricht offiziell von einer Cannabis Verkaufsstelle mit strengen Auflagen.

Sollte der Antrag allerdings genehmigt werden, so werde es zu einem Modellversuch im Görlitzer Park kommen. Das Projekt werde dann erst mal langsam anlaufen, denn zunächst bedürfe es einiger Analysen.

Die umliegenden Bauern sind in der Zwischenzeit für die Cannabis-Produktion bereit, man warte nur noch auf den Startschuss. Von Bezirksseite wollte man die Cannabis Plantagen in der Bezirksgärtnerei anbauen lassen.

Auf Bundesebene hat die Partei der Grünen einen Antrag auf Legalisierung in den Bundestag eingebracht…

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