Ich beschwere mich immer über die Fahrradweg Verhältnisse und auch über die Tatsache, dass im Winter die Fahrradwege nie geräumt werden. Aber dieses Mal muss ich mal die Stadtreinigung, im speziellen den Räumdienst loben.
Der Fahrrad Weg entlang der Karl-Marx-Allee ist sauber geräumt, zumindest eine richtige Fahrrille ohne Eis und Schnee und genug Platz zum Fahren. Zumindest mehr als der Fußgänger Weg beziehungsweise überhaupt.
Das finde ich zwar etwas komisch, freu mich aber darüber, dass man auch mal an die Biker denkt.
Leider ist das Fahrradfahren in Berlin dennoch weiträumig immer noch nicht möglich, ohne weitere Strecken auf der Straße zu fahren. Ich habe es auch eingestellt und fahre BVG. Das ist man ja aber gewöhnt, denn schließlich werden die Fahrradwege im Winter normalerweise gar nicht oder erst zu Letzt geräumt.
Hier die Webseite des Beauftragten für Fahrräder und Fahrradwege in Berlin.
Auf der Rigaer Straße Ecke Liebigstraße gibt es eine nette Bar: Das Zimt und Zunder.
Als das Zimt und Zunder vor ein paar Jahren eröffnete, war die alternative Szene im Nordkiez weniger begeistert. Vermutlich befürchtete man allgemeine Mieterhöhungen durch die Aufwertung durch ein schickere Bar. Doch tatsächlich geschah das nicht.
Zimt und Zunder: Tischtennis- und Raucherkneipe
Das Zimt und Zunder in der Rigaer Straße hat viele schöne Features. Eines davon ist der recht große Tischtennis Tisch, dieser ist im Raucherbereich der Kneipe. Außerdem gibt es Tischtennis-Tuniere. Auch ein Kicker steht im Zimt und Zunder und außerdem kann man hier ein Dart Spiel wagen. Darüber hinaus bietet das Zimt und Zunder ein paar interessante Events, unter anderem, ein Kneipenquiz (ähnlich dem im Schmitt’s, wie es Yps Blog beschreibt) und Konzerte. (weiterlesen…)
Noch ein paar Tage haben wir vor uns, bevor der letztlich nicht all zu sehr geliebte Winter etwas weniger eisig wird. Nach letzten Meldungen vermutlich nur noch diese Woche.
Eine Woche Zeit um noch mal Rodeln zu gehen. Ski-Fahren ist in Berlin ja etwas schwer so ganz ohne Gebirge, aber das Rodeln, das geht! Und zwar beispielsweise im Volkspark Friedrichshain. Und zwar gibt es zwei große “Abfahrtsgebiete”, die sich zum Rodeln eignen.
Zunächst ist es die offizielle Rodelbahn des Volksparks Friedrichshain. Diese befindet sich auf dem kleinen Bunkerberg. Das ist von der Danziger Straße kommend die erste Erhebung. Wenn man zwischen Park und Tankstelle auf den Park zuläuft, einfach die Treppen hoch und dann zum höchstgelegenen Punkt gehen.
Diese Rodelbahn wird hauptsächlich von Kindern besucht. Sie ist zwar gut gelegen zwischen den Bäumen, aber so mancher Plastik-Bob kriegt an der Rodelbahn einen Bruch. Denn die Wurzeln der Bäume treten durch die häufige Benutzung der letzten Tage verstärkt hervor und bieten eine unsanfte Abfahrt. (weiterlesen…)
Es ist ein entweder ein kleiner, versteckter Park oder ein großer Hinterhof, der für alle geöffnet ist. Ich will hier kurz den Mini-Park bzw. die Grünanlage zwischen Weideweg, Auerstraße und Löwestraße beschreiben.
Nördlich des Weidenwegs, die Parallel zur Karl-Marx-Allee verläuft liegt diese Grünanlage, deren Namen mir unbekannt ist. Nicht nur, dass dort kein Schild auf den Namen weist, man sieht nichts beim Berliner Stadtplan.
Sport auf dem unbekannten Stückchen Grün: Die Grünanlage zwischen Weidenweg, Auerstraße und Löwestraße. (weiterlesen…)
In der Marchlewski Straße ist die Fitness Company. Ein Fitness-Studio das etwas versteckt ist und nur durch das Schild auf der Straße entdeckt werden kann. Die Fitness Company befindet sich im Hinterhof der Marchlewski Straße 77.
Das wollte ich mir mal ansehen, also bin ich da rein und bin positiv überrascht. Von der tristen Umgebung unrenovierter Häuser beeindruckt, kann man sich das Innere nicht wirklich vorstellen. Obwohl man einen Steinwurf vom Comenius-Platz entfernt ist.
Sauna, Fitness-Geräte und Kurse in der Fitness Company
Man betritt das Fitness-Studio auf der vierten ganze Etage und kommt in ein Loft auf zwei Etagen. Unten stehen die Fitness-Geräte und oben ist die Sauna, das Solarium und ein Saal für die Kurse. (weiterlesen…)
Neulich hatte ich mich ja schon über einen Fahrradweg in Friedrichshain beklagt. Jetzt ist mir noch ein anderer, unangenehmer Fahrradweg eingefallen.
Die Frage ob das eine Stadt für Autos oder Bikes ist, ist ja schon klar. Aber an dieser Stelle möchte ich nochmal die Benachteiligung für Fahrrad-Fahrer in Friedrichshain darstellen.
Dieses Mal am Beispiel der Stralauer Allee. Hier zwischen Oberbaumbrücke und der Grenze zu Treptow. Auf der rechten Seite Richtung Treptow lässt es sich schlecht Fahrradfahren in Friedrichshain.
Lange Zeit hat man hier an der Spree gearbeitet und gebaut, was dazu führte, dass man die Bauzäune auf dem Fahrradweg gestellt hatte. Diese sind natürlich immer wieder mal umgefallen und blockierten den gesamten Weg.
Da hier auf der Stralauer Allee ständig viele Autos sind und diese schnell fahren, musste man stark in die Eisen steigen um dem Hindernis auszuweichen, wenn der Verkehr es zugelassen hat.
Diese Bauzäune sind zwar weg – zum größten Teil – aber die Situation ist für Fahrradfahrer nach wie vor schlecht. Zum Einen ist kein Platz zwischen der Mauer und den Bäumen – vor allem wenn sich dort auch noch Fußgänger hat.
Viele Fahrradfahrer fahren daher auf der Straße, was nicht selten mit einem Hupkonzert der Autofahrer einher geht.
Also auch hier, sollte man einen extra Fahrradweg auf der Straße einrichten! Fordert der Friedrichshainblog!
Oberbaum City war ja geplant als moderne Wohnmöglichkeit im damals alten Friedrichshain.
Doch die Realität sieht inzwischen ganz anders aus. Es wurde zwar vieles Schick gemacht in Oberbaum-City, aber so richtig schön ist es da ja nur streckenweise.
Einer der schönen Orte in Oberbaum-City ist der Rudolfplatz. Auf diesem Platz hat man viel komprimiert. Denn hier gibt es einen Sportplatz und einen Kinderspielplatz. (weiterlesen…)
Dass Berlin eine Stadt für Autos ist – alles ist darauf ausgelegt – das ist ja hinlänglich bekannt. Aber an einer Stelle in Friedrichshain ist es besonders stressig mit dem Fahrrad.
Auf der Karl-Marx-Allee kann man ja recht schnell mit dem Fahrrad fahren, aber dann – Richtung Osten – kommt die Frankfurter Allee. Auf der anderen Seite geht es ja, aber Richtung Osten ist der Fahrradweg auf dem Bürgersteig.
Fußgänger, Fahrräder und Autos auf der Frankfurter Allee
Das ist im Prinzip immer eine stressige Situation, weil die Fußgänger einem ständig, ohne sich umzusehen, in den Weg laufen. Ich selbst hatte dabei auch schon einen krassen Fahrrad-Unfall.
Der erste Block ab Frankfurter Tor geht ja noch, aber dann, ab der Niederbarnimstraße wird es verdammt eng. Der Bürgersteig ist mit unzähligen Fußgängern übersäht und der Fahrradweg ist zu klein zum Überholen.
Und dann wird es richtig schlimm. Bis zur Colbestraße ist dann nicht nur absolutes Überholverbot und wenn dann noch ein Auto abbiegen will, muss man stark in die Eisen gehen um dem Auszuweichen.
Manchmal denke ich die Autofahrer ignorieren die Fahrradfahrer einfach. Aber klar, ist es schwer – auch noch bei Dunkelheit wie zu dieser Jahreszeit – den Überblick zu behalten, aber ich hab eben keine Knautschzone!
Wäre es nicht einfacher die Fahrradwege auf die Straße zu verlegen – auch wenn das bedeutet den Autos eine der sechs Spuren wegzunehmen – ich wäre stark dafür! Der ADFC hat auch ein paar coole Ideen! Checkt die mal aus!
Das Second-Bike ist ein Gebraucht-Fahrrad-Händler in der Petersburger Straße.
Vor der Tür stehen schon einige Bikes und drinnen gibt es ein Wirrwarr von Einzelteilen und vielen Fahrrädern, die man kaufen und verkaufen kann. Der Laden sieht eher aus wie Flohmarkt von Innen.. Was man hier für ein gebrauchtes Fahrrad bekommt, wenn man es verkaufen will, entzieht sich meiner Kenntnis.
An- und Verkauf: Second Bike
An und Für sich ist das ja eine gute Idee einen Laden auf zumachen, der ausschließlich Gebrauchträder an- und verkauft. Dabei sind die Preise relativ billig beziehungsweise im akzeptablen Bereich – dafür aber nicht die Qualität der Bikes.
Meine Erlebnisse beim Gebraucht-Fahrrad-Kauf im Second-Bike
Als ich das erste Fahrrad, bei meiner Suche nach einem neuen Bike, (weiterlesen…)
Die Wasserschlacht zwischen Friedrichshain und Kreuzberg ist eine liebgewonnene Tradition der beiden Bezirke.
Was als eine freakige Demonstration der alternativen Szenen gegen die Verwaltungsreform von Kreuzberg und Friedrichshain startete, ist inzwischen eine Touristenattraktion geworden. Jedes Jahr treffen sich zumeist junge Leute aus beiden Bezirken auf der Oberbaumbrücke.
Eine Art gut vorbereiteter Flashmob: Die Wasserschlacht zwischen Friedrichshain und Kreuzberg
Vor der schönen, attraktiven Kulisse beginnt dann die Wasserschlacht. Diesemal am 6. September 2009. Der Name “Wasserschlacht” ist nicht unbedingt Programm. Neben Wasserbomben wird auch mit faulem Obst und Gemüse geworfen. Auch Mehl ist sehr beliebt bei den Essens-Werfern.
Ursprünglich alternativ wird die Wasserschlacht immer beliebter
Das ist ganz schön eklig anzusehen und anzuriechen, aber dem Spektakel mangelt es aber nicht an Besuchern. Annährend 1000 Leute kommen zu dem Event, wenn sich Friedrichshain und Kreuzberg bekriegen.
Ein Tipp an die Touristen oder Neulinge: wenn man zu Dicht dran steht, ist man vielleicht unversehens Teil der großen Tradition geworden. Also ob Zuschauer oder nicht – die Klamotten sollte man zur Not auch wegwerfen können
Sehr hip sind dabei auch Mülleimer-Tüten die, als Ganzkörper-Kondom das Wesentlichste abhalten sollen. Doch das Zeug dringt überall vor!
Also Wasserschlacht:
Update: Wie ich erfahren habe, droht die Wasserschlacht dieses Jahr auszufallen. Wer auf den Spass dennoch nicht verzichten will und Ambitionen hat, kann sich hier noch ein paar Infos holen.
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