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Eine Stadt für Autos und die Bikes?

Dass Berlin eine Stadt für Autos ist – alles ist darauf ausgelegt – das ist ja hinlänglich bekannt. Aber an einer Stelle in Friedrichshain ist es besonders stressig mit dem Fahrrad.

frankfurter allee fahrradweg © friedrichshainblog.deAuf der Karl-Marx-Allee kann man ja recht schnell mit dem Fahrrad fahren, aber dann – Richtung Osten – kommt die Frankfurter Allee. Auf der anderen Seite geht es ja, aber Richtung Osten ist der Fahrradweg auf dem Bürgersteig.

Fußgänger, Fahrräder und Autos auf der Frankfurter Allee

Das ist im Prinzip immer eine stressige Situation, weil die Fußgänger einem ständig, ohne sich umzusehen, in den Weg laufen. Ich selbst hatte dabei auch schon einen krassen Fahrrad-Unfall.

Der erste Block ab Frankfurter Tor geht ja noch, aber dann, ab der Niederbarnimstraße wird es verdammt eng. Der Bürgersteig ist mit unzähligen Fußgängern übersäht und der Fahrradweg ist zu klein zum Überholen.

Und dann wird es richtig schlimm. Bis zur Colbestraße ist dann nicht nur absolutes Überholverbot und wenn dann noch ein Auto abbiegen will, muss man stark in die Eisen gehen um dem Auszuweichen.

Manchmal denke ich die Autofahrer ignorieren die Fahrradfahrer einfach. Aber klar, ist es schwer – auch noch bei Dunkelheit wie zu dieser Jahreszeit – den Überblick zu behalten, aber ich hab eben keine Knautschzone!

Wäre es nicht einfacher die Fahrradwege auf die Straße zu verlegen – auch wenn das bedeutet den Autos eine der sechs Spuren wegzunehmen – ich wäre stark dafür! Der ADFC hat auch ein paar coole Ideen! Checkt die mal aus!

2 Responses to Eine Stadt für Autos und die Bikes?

  1. oliolb 9. Januar 2011 at 12:00 #

    hi, ich komme zwar aus essen, aber das problem besteht ja generell in unserer autogeilen gesellschaft.
    erst kürzlich, hab ich den „klassiker“ gehabt. autofahrer macht die tür auf und ich fall auf die schnauze. mir brummt der schädel und das rad war auch lädiert. ich war dann vielleicht „dummerweise“ kulant und hab mich mit 30€ für einen helm zufrieden gegeben ( weiß jemand was es normalerweise bei ner leichten gehirnerschütterung an schadens/schmerzensgeld durchschnittlich gibt? oliverolb@gmx.de). war der vorschlag von einer oma, die zeugin war. jedenfalls sind wir radfahrer immer die opfer. und egal, ob mit oder ohne schuld, wir sind tot und das auto hat ne kleine beule!

    radfahrer aller länder, vereinigt euch!!!

  2. hans 16. November 2009 at 13:14 #

    naja, keine gute idee –

    1)
    von sechs spuren für autofahrer kann keine rede sein in der frankfurter allee, die rechten spuren sind immer zugeparkt. zwei spuren braucht der verkehr aber zum rollen. alternativ: autobahn ausbauen, verkehr verlagern -> das ist aber z.zt. nicht durchsetzbar.

    2)
    die meisten probleme hat man als autofahrer abends mir radfahrern ohne licht – gerade beim rechtsabbiegen.
    der klassische fhainer radfahrer: 22uhr, leicht angesoffen, kopfhörer, kein licht – kein wunder, dass es von zeit zu zeit scheppert!

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