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Fahrradwege im östlichen Berlin

Den sogenannten Herrentag nutzen viele Menschen dazu, eine Radtour zu machen – doch fahrt nicht nach Osten raus! Ein Reisebericht…

Eine kleine Radtour, das macht Spaß – da kommt Laune auf! Ein Picknick-Körbchen und etwas zu trinken und schon kann es losgehen. Ich wählte die Route von Friedrichshain zum Straussee bei Strausberg. Soweit sind wir aber gar nicht gekommen.

Radweg oestlich von Berlin

Es war klar, dass man erstmal lange durch den Verkehr der Innenstadt fahren muss, um etwas Abstand zu Berlin zu bekommen. Die Landsberger Allee ist ja ein ausgewiesener Radweg, entlang von teils sechs Spuren an Autos. In Ahrensfelde bekommt man das erst mal eine Landschaft zu sehen, auch wenn man die nahe Autobahn deutlich wahrnimmt.

Doch die Radwege sind die Hölle: erst hat man gepflasterte Straßen, die einen gut durchschütteln. Eine wirkliche Belastung, auch für das Fahrrad, denn das wird sich kilometerlang halten. Doch es wird noch „besser“. Ab Blumberg kommen Radwege, die ebenfalls offiziell ausgeschildert sind, die echt in einem schlimmen Zustand sind .

Der offizielle Radweg besteht aus mehr Schlaglöchern als Straße und die Löcher gehen zum gerne auch mal gute 10 Zentimeter tief. Man kann also gar nicht die Natur oder die Umgebung genießen, weil man wirklich ständig den Löchern ausweichen muss. Und selbst das klappt nicht immer, es sei denn man schiebt. So blieb der Belag weitgehend bis zum Bötzensee, der dem Straussee vorgelagert ist.

Nach der Schlaglochtortur, bedurfte es einer Pause. Doch nach der Pause stellte ich fest, dass mein Reifen platt war und ich steh mitten im Wald. Obwohl diese Region östlich von Berlin wirklich schön anzusehen ist und es wirklich schöne Ecken zum Verweilen und genießen gibt, gerade im Wald dann, so ist der Weg dahin über Hellersdorf äußerst unangenehm und er hat mein Fahrrad geschafft…

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