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Friedrichshain erkunden | Tipps

Wo kann man eigentlich was in Friedrichshain machen? Ein kleiner Bezirksguide 🙂

Der Sommer ist da und mit den Ferien wechseln sich die Menschen auf den Straßen teil aus. Die einen fahren in den Urlaub – raus aus der Stadt und die anderen machen Urlaub in Berlin. Ob nun Touri oder vielleicht auch wohnhaft in Friedrichshain: Ein kleiner Wegweiser für Friedrichshain. Wo man gut Essen kann, habe ich bereits ein Mal zusammengefasst.

Partymeile Friedrichshain

Wo sind die Clubs und Partys in Berlin Friedrichshain?

Berlin im Allgemeinen und Friedrichshain-Kreuzberg in Speziellen sind beliebte Partybereiche. Aber wo genau?  Tatsächlich wurden viele Clubs von Mitte seit den 90er Jahren vertrieben und einige kamen nach Friedrichshain. Einige Clubs sind auf dem RAW Gelände: Dort ist es vor allem die Indie-Alternative Szene was Rock und auch Electro angeht, welche aber auch immer mehr verprollt, wie ich finde.

Zumeist findet man sich zum „Vorglühen“ in den Bars der Simon-Dach-Straße und zieht dann weiter. Die Bars und Restaurants haben in der Simon-Dach-Straße ihre höchste Konzentration. Inzwischen ist die Kette an Bars und Restaurants zwischen dem Simon-Dach-Kiez über den Boxi bis zum Ostkreuz-Kiez fast „zusammengewachsen“. Wenn man genau hinschaut, finden sich daneben auch immer wieder kleine schöne Clubs, wie das Süß war gestern oder das Pride Warehouse.

Vom RAW bis runter zum Wrangelkiez in Kreuzberg – also über die Warschauer Brücke, wo auch der S-Bahnhof Warschauer Straße ist, und weiter über die Oberbaumbrücke wo der Magnet oder Watergate und weitere Clubs sind – zieht sich die Partyszene am Wochenende. Das dazwischen liegende Matrix, ist ein Club für eher jüngeres Publikum.

Die Kolonne von Menschen ziehen über die zwei Brücken, was auch viel Lärm und Schmutz bedeutet. Autofahrende sollten ab 22 Uhr am Wochenende diese Gegend am Besten ganz meiden 😉 Auch Radfahrende aufgepasst: Überall Scherben! Und der Fahrradweg ist ob der Menschenmassen nicht mehr wirklich befahrbar. Unterwegs liegen für die Partyfreunde auch einige Kioske und Futterstellen zu beiden Seiten. Vor allem am Wochenende riecht es dann entsprechend entlang der Oberbaumbrücke nach Urin, denn diese ist überdacht. Weitgehend unbeachtet bleiben die kleinen Grünflächen an der Marchlewski Straße oder das „Grüne Tor„.

Die Linksalternative Szene feiert vor allem im Nordkiez von Friedrichshain, wobei auch am Boxi einige interessante Locations sind.

Ansonsten gilt zu bedenken: Dank des ***** Innensenators Henkel ist im Görlitzer Park ein Gramm bereits strafbar. Weil es dort so viele Dealer gibt, will man diese mit der Maßnahme vertreiben. Die finden sich aber auch jetzt noch im Park oder drum herum und auch auf dem RAW Gelände.

Wo geht man shoppen in Berlin Friedrichshain?

Shopping in Berlin-Friedrichshain ist weit verstreut. Da gibt es natürlich die Frankfurter Allee zwischen Ringcenter und Proskauer Straße, eher für das gediegene Publikum.

Mode und fashionbewußte Leute sollten sich die Gegend um die Oberbaumbrücke ansehen. Denn hier ist MTV, Universal Pictures und beim Osthafen „Labels Berlin“ – Eine Mode Outlet.

Aber auch im Simon-Dach-Straßen Kiez gibt es viele kleine und schnuckelige Läden – die von Schmuck über Kleidung bis zu Geschenken, vieles bieten. Inzwischen hat sich entlang der Wühlischstraße ein Sortiment an individuellen und kleinen Modeläden entwickelt, im Indie-Stil. Bei einigen Läden kann man den Leuten sogar beim Nähen zuschauen. Es gibt dort auch viel Kunst und Deko-Elemente zu kaufen.

Und Flohmärkte gibt es auch an vielen Orten. Darunter sind die bekanntesten an folgenden Orten:

Wo sind die politischen Leute in Berlin Friedrichshain?

Friedrichshain hat eine breite politisch basierte Gemeinschaft. Vor allem im Nordkiez gibt es viele Projekte von linken Gruppen und auch am Boxhagener Platz. In Kreuzberg gibt es aber fast mehr. Darunter sind vor allem die Mehringhöfe und das New York im Bethanien (bekannt durch Ton Steine Scherben) zu erwähnen. „New York“ übrigens, weil früher viele Projekte in der Yorkstraße waren und von dort vertrieben wurden.

Wie soll man Berlin und Friedrichshain erkunden?

Um es einfach zu sagen: Am Besten fährt man mit dem Fahrrad. Es ist die schnellste, einfachste und tatsächlich schnellste Art durch die Stadt zu kommen. Und man kann sich inzwischen auch an vielen Stellen ein Fahrrad ausleihen.

Natürlich kann man mit Auto durch Berlin fahren, denn Berlin ist zwar total für Autos ausgelegt, aber Parkplätze gibt es natürlich nicht so viele… So ist das Parken im Simon-Dach-Straßen Kiez ein Vabonspiel, doch es gibt Parkhäuser in Friedrichshain in der Frankfurter Allee 35 und Rotherstraße 21. Inzwischen gibt es ein Parkraumbewirtschaftung im südlichen Friedrichshain, aber ich denke das wird bald auf ganz Friedrichshain und Kreuzberg ausweiten. Und das fahren ist zuweilen mehr ein Stehen zu Stoßzeiten.

Auch die BVG bringt einen überall hin – allerdings ist die BVG die zeitintensivste Art, da man oft warten muss und selbstverständlich auch umsteigen muss, um sein Ziel zu erreichen. Aber wenn man es nicht eilig hat, ist das womöglich die Transportmöglichkeit der Wahl.

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