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Friedrichshain’s Wahlkreise reduziert

Im Herbst nächsten Jahres wird das Abgeordnetenhaus gewählt und jetzt wurden die Wahlkreise dafür neu definiert.

Auf Antrag des Innensenators, Frank Henkel, wurden die Wahlkreise in Berlin neu eingeteilt. Der Grund dafür soll in der Bevölkerungsänderung liegen. Vor einiger Zeit wurde die Volkszählung durchgeführt und heraus kam, dass in Berlin weniger Menschen leben als gedacht.

Menschenmassen zur Gedenkfeier mauerfall

In Berlin gibt es 78 Wahlkreise, deren Verteilung neue Wahlkreise für Mitte und Neukölln bedeuten, für Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schönberg bedeutet das jeweils einen Weniger. Somit hat Friedrichshain-Kreuzberg jetzt nur noch fünf Wahlkreise. Die zu Grunde liegende Bevölkerungszahl wurde zum Stichtag gewertet, was hier der 31. Dezember 2014 war.

Zuerst dachte ich an ein politisches Kalkül, sollten die Bezirke, die traditionell CDU sind mehr Macht im Senat bekommen? Doch alle betroffenen Rathäuser sind in SPD, respektive Grüner Hand. Allerdings gab es auch ein Disput zwischen der Bürgermeisterin in Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann, von den Grünen und dem Innensenator in der jüngeren Geschichte. Auch in der Frage bezüglich der Drogen im Görlitzer Park geht man getrennte Wege. Henkel will mit polizeilicher Repression vorgehen und Herrman will Cannabis legalisieren.

Inzwischen macht sich Henkel auch in Fragen der Homo-Ehe zur Lachnummer, lehnt er die Öffnung der Ehe doch ab. Kein Wunder, dass die CDU in keinen großen Städten Deutschlands noch im Rathaus sitzt. Und ich hoffe der Trend setzt sich fort. Dabei bin ich enttäuscht von dem regierenden Bürgermeister Müller von der SPD, der sich im Bundesrat der Meinung enthalten hat. Traurig, traurig…

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