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Grüner Hinterhof für Alle

Es ist ein entweder ein kleiner, versteckter Park oder ein großer Hinterhof, der für alle geöffnet ist. Ich will hier kurz den Mini-Park bzw. die Grünanlage zwischen Weideweg, Auerstraße und Löwestraße beschreiben.

Nördlich des Weidenwegs, die Parallel zur Karl-Marx-Allee verläuft liegt diese Grünanlage, deren Namen mir unbekannt ist. Nicht nur, dass dort kein Schild auf den Namen weist, man sieht nichts beim Berliner Stadtplan.

wie heißt der grüne platz hinter dem weidenweg © friedrichshainblog.de

Sport auf dem unbekannten Stückchen Grün: Die Grünanlage zwischen Weidenweg, Auerstraße und Löwestraße.

bolzplatz auf der grünanlage © friedrichshainblog.deMan kann hier einige Sportarten ausüben. Eigentlich ist die Grünanlage auch nicht groß genug für’s Joggen, aber sie bietet viel Abwechslung. Es geht rauf und runter, es gibt Stufen und Abhänge, Gras und Wege. Aber man müsste eben im Kreis laufen.

Außerdem gibt es hier ein Bolzplatz der von einem zwei Meter hohen Zaun umgeben ist, aber auch nicht viel Platz offenbart. Es gibt auch einen Basketball-Korb und eine Tischtennis-Platte.

Kinderspielplatz mit Rutschen auf der Grünanlage

Vom Sport abgesehen, lohnt es auch für einen kleinen Spaziergang. Denn kleine Figuren sind hinter den zahlreichen Hecken versteckt und laden zum Grübeln und nachdenken ein.

Die Grünanlage hat auch einen Spielplatz für die Kinder. Wirklich viel ist hier allerdings nicht. Zwei Rutschen, ein Kreisel und zwei Schaukeln stehen den Kindern zur Verfügung. In der Nähe gibt es auch eine Kita: „Naseweis“ aus der „Fröbel-Gruppe“.

Die meisten kennen die Grünanlage allerdings, weil es eine Abkürzung zwischen Mühsamstraße und Auerstraße bzw. Weidenweg zur Friedensstraße hin ist. Fahrradfahrern sei gesagt, hier gibt es gen Norden durch den Hauseingang ein paar Treppen die man nicht hinunterfahren kann. 😉

Umgeben ist die Grünanlage von den sogenannten Stalinbauten, daher wirkt es eher wie ein Hinterhof.

3 Responses to Grüner Hinterhof für Alle

  1. go1331 25. Oktober 2010 at 12:03 #

    @annette
    der mob sitz doch in Ihrer Wonung und denkt er hätte die öffentlichen Grünanlagen mitgemietet.

  2. annette 11. September 2010 at 21:14 #

    Danke, dass Ihr hier Grünflächen veröffentlicht, die vorher nur Geheimtipps für AnwohnerInnen waren. Das erklärt, warum auch die letzten Idyllen vom Mob erobert werden. Wir – die AnwohnerInnen jedenfalls können darauf verzichten!!

  3. Rupa 9. August 2010 at 21:54 #

    Dieses „unbekannte Stückchen Grün“ ist der mehr als geschichtsträchtige Block 40. Hier haben die Arbeiter am 16. Juni 1953 gestreikt, was in der Folge dann zum Aufstand des 17. Juni geführt hat.

    Wenn jemand etwas dazu sagen kann, was sich *unter* dieser Grünanlage befindet, dann würde ich mich über einen Hinweis hier sehr freuen.

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