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Henkel & Kottbusser Tor

Der sogenannte Kotti ist ein zentraler Ort in Berlin-Kreuzberg, der von der Kriminalität dominiert wird – und Henkels Antwort darauf ist klar.

Der Kotti, also das Kottbusser Tor in Kreuzberg, und der Umgang mit der dortigen Kriminalität war Thema einer Podiumsdiskussion letzte Woche im FHXB. Die Diskussion wurde emotionalisiert geführt, was vermutlich auch mit dem starken Medieninteresse zusammen hängt.

Kottbusser Tor im Abendrot

Die Problematik mit der Kriminalität wurde unter anderem mit den Mieterhöhungen und der Gentrification in Zusammenhang gebracht, jedoch sei der heftige Anstieg der Straßenkriminalität damit wohl nicht erklärt. Auch die Touristen, die Drogenhandelnden und das Vorgehen Henkels im Görlitzer Park wurden als Auslöser des Problems ausgemacht. Zudem zeichne sich ein ähnliches Bild am Schlesischen Tor ab, was den daran anschließenden Görlitzer Park impliziere. Einen interessanten Bericht über die Diskussion wurde auf Vice.com veröffentlicht.

Auch die Frage von mehr Polizei wurde diskutiert. Dabei sollen aber die Razzien aufhören, die dem Kiez nicht gut täten. Der Innensenator von Berlin, Frank Henkel von der CDU, will wohl aber wieder Härte zeigen. Dort seien derzeit permanent Polizeikräfte im Einsatz, die mit den Anwohnenden und Gewerbetreibenden zusammen arbeiten würden. Es brauche aber seine Zeit, so der Innensenator.

Von der Strategie Henkels am Kottbusser Tor sind aber nicht alle in Senat überzeugt. Der Abgeordnete Lux von den Grünen sieht keinen Sinn in der Anhäufung von Überstunden bei der Polizei. Die Drogenszene, so Lux, würde zwischen Görlitzer Park und Kotti wandern, um der Polizei zu entgehen. Mit Blick auf den Görlitzer Park, so der Abgeordnete Behrend von den Grünen, habe die Strategie bisher versagt und das wird sie auch weiterhin. Von der Linkspartei hörte man, dass Razzien keine Lösung wären.

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