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Mehr Autos und mehr Unfälle in Berlin

Das Statistische Landesamt für Berlin und Brandenburg hat eine Statistiken veröffentlicht: Die Unfälle nehmen zu.

Nicht nur subjektiv steigt der Verkehr an, seit Jahren steigen die Zahlen von Fahrzeugen, die in Berlin zugelassen wurden. Seit 2010 steigt die Zahl jährlich um 10.000 bis 15.000 Autos und machte zuletzt von 2016 auf 2017 einen Sprung um über 16.000 Autos. Somit sind derzeit in Berlin 1.195.149 Autos zugelassen.

Unfallstelle Karl-Marx-Allee

Zusammen mit anderen Fahrzeugen (Busse, Lkws und dererlei mehr) gab es im Jahr 2016 1.387.733 B-Kennzeichen, worauf 1.178.417 Autos entfallen. Das ist zwar gut für die Branche, die im ersten Halbjahr 2017 um fast zehn Prozent zunahm, aber es stiegen auch die Unfallzahlen.

Allein im Juli 2017 stieg die Zahl um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im ersten Halbjahr 2017 gab es in Berlin 82.573 Verkehrsunfälle, was ein Anstieg um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet.

Allerdings konstatiert man 1,2 Prozent weniger Personenschaden und fast 50 Prozent weniger Verkehrstote. Und dennoch starben 14 Personen allein im ersten Halbjahr 2017 im berliner Straßenverkehr – kein Terror, keine Naturkatastrophe und kein Asylmissbrauch! Nur der ganz normale und alltägliche Straßenverkehr, wo bleibt die Angst?

Dabei ist es sehr verwunderlich, dass es die Todesrate sinkt. Denn meines Erachtens ist es einfach zu wenig Platz für soviel Verkehr. Vielleicht sollte man es in Berlin machen, wie es in vielen kleinen Städten im ganzen Bundesgebiet bereits normal ist. Eine Tempo-20-Innenstadtzone. Und autonome Elektro-Shuttles bringen die Leute von großen, bewachten Parkplätzen am Stadtrand in die Innenstädte, wo nur die öffentlichen Verkehrsmittel, die Passanten und die Fahrräder unterwegs sind.

Ich weiß… träum weiter…

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