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Preise steigen: Bauen & Lebensmittel

Die Preise steigen an, vor allem im Bereich Bauen und bei den Lebensmitteln – so das Statistische Landesamt.

Schon im Dezember ist die Inflation gestiegen, bundesweit und in Berlin auf 1,7 Prozent. Zeitgleich sind die Zinsen praktisch nicht vorhanden, sodass die Menschen nach und nach durch das Hintertürchen enteignet werden.

7 Baustelle Rigaer-Liebigstraße

Das Amt für Statistik für Berlin und Brandenburg hat mitgeteilt, dass die Preise für die Bautätigkeit im Durchschnitt um 2,5 Prozent gestiegen sind – gegenüber dem Vorjahr 2015. Damit ist die Verteuerung der Preise für 2016 deutlich höher gestiegen, als noch 2015 gegenüber dem Vorjahr.

Man spricht vom stärksten Anstieg seit 2012. Vor allem die Teuerung der Ausbauarbeiten sind gestiegen. So ist 2016 das Tapezieren (plus 7,7 Prozent), die Malereiarbeiten (plus 7,4 Prozent) und das Rollladengeschäft (plus 6,3 Prozent) teurer geworden. Aber auch die Kosten für die Instandhaltung und den Straßenbau stiegen 2016 deutlich stärker als im Vorjahr – um bis zu 3,2 Prozent. Schönheitsreparaturen in Berlin stiegen bei den Kosten um 5,8 Prozent. Jedoch sind die Preise in Brandenburg höher und stiegen auch stärker – abgesehen von der Instandhaltung.

Was die Verbrauchspreis angeht, so sind die Preise um satte 13 Prozent höher als 2010- statistisch wären das 1,8 Prozent pro Jahr – was eigentlich das Ziel der Null-Zins-Politik ist (allerdings EU-weit). Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Verbrauchspreise (inklusive Energie etc) um 8,2 Prozent in Berlin, in Brandenburg etwas weniger stark. Die reinen Lebensmittelpreise erhöhten sich 2016 um 1,1 Prozent. Vor allem Obst, Fisch und Fleisch wurde letztes Jahr teurer.

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