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RAW nach 2020?

Letztes Jahr wurde ein Teil des RAW Grundstückes verkauft und zunächst schienen alle zufrieden damit…

Das RAW Gelände ist wegen seiner besonderen Lage und der darauf etablierten Läden von besonderem Wert. So hat es die Kurth Gruppe letztes Jahr gekauft und versprochen den kulturellen Moment zu erhalten.

RAW Areal

Seit November letzten Jahres gibt es keine Neuigkeiten von investierter Seite aus. Nun äußerten sich die Gewerbetreibenden auf dem Areal, allen voran Five-O. Sie glauben nicht mehr so recht an den Plan der Investorin und fordern eine Mitsprache der Menschen bezüglich der Vorhaben dort; auch in Form eines Runden Tisches.

Zwar sei derartiges geplant, doch fürchten die Gewerbetreibenden um deren Position in diesem Gremium. Daher solle die Politik, neben ihnen und der Kurth-Gruppe am Runden Tisch teilnehmen. Das Hauptthema soll die Entwicklung des RAW nach 2020 sein. Das Unternehmen Five-O habe sich erfolglos an Verhandlungen mit der Investorfirma versucht.

Die Mietverträge der Gewerbe dort, vor allem aus Gastronomie und Partyveranstaltern bestehend, haben nur noch bis 2020 ihre Gültigkeit und damit die Gewerbetreibenden nur noch bis 2020 Planungssicherheit.

Offiziell planen die Investierenden auf dem Gelände mehr Einzelhandel und Galerien, als auch Büroflächen und Produktionsstätten der Mode-Industrie. Auch eine Markthalle und eine Kita sind offenbar vorgesehen.

In der Stellungnahme zu der Äußerung der Gewerbetreibenden des RAW hieß es, dass man daran festhalte das „soziokulturelle Angebot“ bei zu behalten. Klar wurde darin auch, dass es offenbar unterschiedliche Meinungen zu Miete gibt.

Jedoch geben die Gewerbetreibenden diesbezüglich zu bedenken, dass sich höhere Mieten auch auf die Preise auswirken würden. Eine Lösung sieht man durch die Subventionierung durch den Bezirk. Dies wäre aber nur eine kurzfristige Lösung, was bedeute, dass die Preise langfristig nicht zu halten wären.

Die Gewerbetreibenden haben aber scheinbar auch Verständnis für die Investierenden, die nach deren Ansicht eben unter Profitdruck stünden und diese weiter gäben. Offenbar war der Preis für das Gelände recht groß…

Die Neue Heimat gehört übrigens nicht nicht zu dem Teil des RAW Geländes, sondern einem anderen Eigentümer. Hierauf sollen nun Wohnungen errichtet werden – was eigentlich gegen den erklärten Willen des Bezirksamts geschah.

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