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Steuerungerechtigkeit: Selbstständige haben keine Arbeitsecke

Im September 2016 wurde gewählt und es klang immer so, als wollte man den Selbstständigen helfen. Doch man kann nicht mal eine Arbeitsecke abziehen.

Auf Seite 115 des Koalitionsvertrags hieß es, man wolle die Selbstständigen unterstützen. Konkret meint man damit eine Bezahlung nach Tarif und Mindestlohn. Aber davon profitieren nur wenige Selbstständige, würde ich mal so sagen.

Finanzamt Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Finanzamt Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Ich habe noch im Ohr, man wollte die Selbstständigkeit doch unterstützen, es sei doch das Arbeitsmodell mit Zukunft. Tatsächlich kann man die Arbeitsecke nicht von den Steuern abziehen. Und wo arbeitet man dann? Egal, solange es kein eigenes Zimmer ist, kann man es nicht anrechnen.

Im heutigen Berlin ein Gewerberaum als kleiner Selbstständiger zu finden und zu bezahlen, ist erstmal ein Problem. Eine größere Wohnung bei dem derzeitigen Wohnungsmarkt? Als Startup in Berlin vielleicht, aber man selbstständig ist? Doch man versprach doch Unterstützung vom neuen Senat.

Man ist so stolz auf die Startup-Szene, aber die anderen Selbstständigen sind egal.  Egal wo man arbeitet, solange ich nur die Steuern zahlt. Vielen Dank für’s Gespräch! Keine Antwort, war die Antwort.

Ich habe an die Leute eine Anfrage gestellt, doch weder von der Bürgermeisterin, noch vom Finanzsenat gab es eine Antwort. Nur einmal, als die entsprechende Person gerade abgewählt oder ihren Job räumen musste. Sie gab zu Verstehen, dass man auf die neue Verwaltung zugehen müsste… Ergebnis: Null.

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