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Tipps zum eigenen Blog

Offtopic: Ich habe diese Seite ja nun schon über fünf Jahren und so habe ich auch einige Erfahrungen als Webmaster gesammelt.

In letzter Zeit werde ich des Öfteren gefragt, wie man das macht mit dem Bloggen macht und vor allem die Fragen bezüglich Server und Domain sind beliebt. Offensichtlich gibt es immer mehr Websites (zumeist Blogs) aus und über Berlin, wieso auch nicht – schließlich ist Berlin hip. Berlin macht sogar Werbung auf VIVA für junge Leute und auf BBC für Investierende. Meiner Beobachtung nach, sind es vor allem Blogs mit dem Thema Mode, die drastisch zugenommen haben.

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Mit Blick auf die neuen Top-Level-Domains (TDLs), also die Endungen nach dem Punkt (bei mir .de), finden sich immer mehr Blogs über Berlin. Jetzt gibt es ja TDLs wie .berlin oder .bike oder .bio. Die TDL .friedrichshain gibt es noch nicht. Jetzt wo es wieder möglich ist, wichtige Keywords zu registrieren, wächst das Webverzeichnis an.

Wenn man sich ein Hosting bucht, dann bekommt man zumeist eine kostenlose Domain dazu. Die Domain sollte gut überlegt sein, da kommen Belange wie Suchmaschinen Optimierung zum Zug. Also ein interessantes Wort wählen, das mit dem Thema der Seite zu tun hat. Die neuen Endungen, als TDLs, sind oftmals noch teuer. So muss man suchen. Da ich mit meinem Server auch nicht so zufrieden bin, hab ich mich mal umgesehen: die neuen Endungen bei checkdomain sind buchbar und der Preis ist akzeptabel. Habs aber noch nicht ausprobiert, vielleicht hat ja jemand schon das Vergnügen gehabt?

Was auf Serverseite wirklich wichtig ist, neben dem Preis, ist der Support und das Panel. Das Panel ist das Backend des Servers, wo man von der Datenbank bis zur Domain alles einstellen kann. Das muss leicht verständlich und übersichtlich sein. Das muss vor allem machbar sein, ohne zusätzlich Kosten zu verursachen. Zahlt also nicht für Änderungen, beispielsweise beim Nameserver. Das geht bei den meisten Servern recht simple und ist kostenlos. … mein jetztiger Server wollte tatsächlich 9 Euro dafür haben. Bei den Datenbanken muss auch Zugriff auf MySQL und myPHP möglich sein – wenn es soweit ist, weißt Du was ich meine; beispielsweise bei einer Datensicherung.

Der Support ist ebenfalls sehr wichtig, weil man so Manches nicht auf Anhieb kapiert und weil so manches dann doch nicht funktioniert. Dafür sind auch lange Support-Zeiten wichtig, denn man setzt sich ja zumeist in der Freizeit an die Seite.

Und weil diese Frage auch des Öfteren fällt: Man braucht es nicht, aber es erleichtert die Arbeit: Ein FTP Programm, File Transport Protocol. Ein solches Programm (wie beispielsweise Filezilla) wird installiert und dann trägt man die Zugangsdaten ein, die man vom Server bekommen hat. Damit kann man Daten einfach hochladen, aber es geht auch über das Webbrowser auf dem Serverportal.

Und last but not least: Ich empfehle WordPress als CMS (Content Management System) – also quasi ein Betriebsprogramm. Dafür muss man eigentlich auch nie ins Backend des Servers, außer vielleicht bei der Installation. WordPress ist auch auf deutsch available 😉 Es ist einfach und überschaubar, allerdings kann man nicht so viel machen, wie bei anderen CMS, beispielsweise Joomla oder Drupal. Solche CMS sind bei den meisten Servern mit einem Klick installierbar.

So, ich hoffe ich habe den Interessierten einen groben Überblick gegeben, was man bei eigenen Blog beachten muss. Freehostings würde ich nicht machen, weil man nie alles machen kann, ich empfehle die paar Euro in die Hand zu nehmen und ein eigenes Hosting aufzumachen.

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