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Unfallgefahren-Hotspots für Radfahrende

Das Bezirksamt soll an zwei Stellen die Situation der Radfahrenden verbessern, so zwei Anträge in der BVV.

„Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) möge beschließen:“, beginnen die Anträge in der BVV. So auch diese beiden, die zwar ein gemeinsames Ziel haben, jedoch zwei unterschiedlichen Kreuzungen meinen. Dabei geht es um die Gefährdung von Radfahrenden im Verkehr.

Frankfurter Tor

Im Antrag der Grünen geht es um die Ecke Katzbachstraße / Yorkstraße in Kreuzberg. Hier die zweispurige Yokstraße ist für Radfahrende dabei das Problem, die leicht abbiegt und dabei auf Katzbachstraße trifft. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg soll nun Maßnahmen ergreifen, sowohl baulich als auch an der Ampelschaltung. Zudem soll die Sache mit Priorität angegangen werden. Die Planung soll allen Verkehrsteilnehmende mehr Sicherheit geben. Offenbar gibt es schon seit Jahren Radunfälle an dieser Kreuzung und zwar fast täglich, wie es im Antrag steht.

Der andere Hotspot ist der Radweg am Frankfurter Tor, wo die Frankfurter Allee sich mit der Warschauer Straße trifft. Das Problem sei, dass die Lkws, die nach Westen unterwegs sind, den Radstreifen als Schwenkbereich nutzen. Schon in der letzten Legislaturperiode, so der Antrag der SPD, hätte man Abhilfe versprochen, doch nichts sei passiert. Damals habe man eine Beseitigung der Gefahr bis zum Ende des vergangenen Jahres beschlossen.

Seit dem auch die Radspur auf dem Weg in die Innenstadt kurz vor der Kreuzung umgeleitet wurde, kommt man dann vor dem U-Bahn Eingang heraus. Das ist m.E. auch ein Problem. Denn hier gibt es auch keine Ampelschaltung, die man sehen könnte. Man muss sich auf die Straße stellen und die Ampel auf der Mittelinsel beobachten. Auch das scheint mir keine gute Lösung, aber sie ist ja wohl auch nur temporär.

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