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Vorschläge für den Verkehr im Bezirk

Die Politik freut sich ja immer, wenn man sich als Normalo in die Politik einmischt. So habe ich hier mal ein paar Sachen zum Verkehr in der Stadt: Parkverbot auf Radwegen & SUV Verbot im S-Bahnring.

Nach der Wahl wird sich vielleicht mit den neuen Regierungsparteien etwas verändern in der Stadt. Ich hätte da eine Idee…

Man will, respektive muss ja, den Verkehr in der Stadt mindern. Es geht um die Luftverschmutzung, um Platz und um Staus. Offiziell ist das Ziel ausgegeben auch radfreundlicher zu werden. Ich habe da eine Idee, dass das alles ein stückweit beinhaltet. Man sollte SUVs in der Stadt, vielleicht im inneren Ring, verbieten. Man sollte Parkplätze außerhalb der Ringbahn schaffen, wo man den SUV parken kann. Und dann mit BVG oder Rad in die Stadt hinein kommt.

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Auto auf Radweg, Uninteressant für Polizei

Die Gründe dafür gerade SUVs zu verbannen sind dreifach:

SUVs sind schwer und verbrauchen einfach mal mehr Sprit als normale Pkws. Zudem benötigen sie, wegen ihrer Größe, zu viel Platz – sei es im Stau auf der Straße oder auf dem Parkplatz. Sie verlängern Staus und stehen nicht selten über die Parkplatzbegrenzung hinaus, was besonders ärgerlich ist, wenn davor ein Radweg ist. Und es ist für Radfahrende schwerer im Stau daran vorbei zu kommen, vor allem wenn eine solcher SUV über den Parkplatz hinaus vorsteht. Zuweilen sieht man die Kolosse auch nur zu 80 Prozent in der Lücke stehen.

In Berlin ist man des Öfteren sehr lange auf Parkplatz-Suche. Ich wette, SUVs fahren länger herum, um einen Parkplatz zu finden. Auch das summiert sich in der schlechten Luftqualität Berlins, wie beispielsweise an der Frankfurter Allee.

Der dritte Grund liegt ebenfalls in der Schwere der Autos, die zum Teil über zwei Tonnen wiegen. Sie nutzen, genau wie Lkws, die Straße verstärkt ab.

Um für Radfahrende besser im Verkehr zu schützen und den Radverkehr zu bevorzugen, hätte ich da noch eine Idee: Die Radwege müssen mit einem durchgezogenen Strich versehen werden, dass sie nicht vom Autoverkehr als weitere Spur verwendet werden. Außerdem sollte ein absolutes Halte- und Parkverbot für die Radwege bestehen.

Das gilt vor allem für Lieferdienste, seien die Lkws der Supermärkte, die Handwerksautos oder die Leute, die es als Stellplatz ansehen. Dies ist natürlich ein Problem für die Betroffenen, weil die müssten ja auch ausladen. Aber warum nutzen dafür alle die Radwege?

Warum kaufen die Leute auch einen SUV? Das ist doch angesichts der Klimaerwärmung ein Fatalismus sonders Gleichen. Ist das den Leuten überhaupt bewußt? Es ist so als würde man bei Wasserknappheit einen Swimming Pool füllen.

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2 Responses to Vorschläge für den Verkehr im Bezirk

  1. Yilmaz 18. Oktober 2016 at 23:55 #

    Ich glaube nur den SUVs die Schuld in die Schuhe zu schieben ist zu einfach! Logisch, der Grösse nach fast wie LKWs, aber eben doch keine! Besser wären da glaub ich schon so Massnahmen wie, nur mit mehr als 3 Personnen im Auto in der Innenstadt erlaubt, oder eingeschränktes Fahrverbot für nicht berliner Kennzeichen. Naja, wir müssten endlich auf Elektro Autos umsteigen, dann hätten wir wenigstens das Abgas Problem nicht mehr!

  2. Sigga 23. September 2016 at 19:42 #

    Was war mit der Idee, eine Spur für Autos mit mindestens 2 Leuten drin, zu reservieren?

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