Proteste gegen die Baustelle an der East-Side-Gallery gab es zu Hauf und meines Erachtens zu Recht. Doch wer ist der Verantwortliche dafür?
Ich bin gewiss kein Freund des Großkapitals, aber ich muss an dieser Stelle eine Lanze für den Bauinvestor des Bauprojekts an der East-Side-Gallery brechen.
Der Invetor der Luxuswohnungen ist Maik Hinkel. Ja, er baut dort – aber doch nur weil er eine Baugenehmigung gekriegt hat. Das hat wohl der Bezirk Friedrichshain verschuldet. Dann hat er sich der Diskussion gestellt und Änderungen eingeräumt, aber dass eine Baustelle ein Zufahrt braucht ist ja klar. Das hätte man sich doch auch denken können im Friedrichshainer Rathaus, oder?
Wenn man ihm alternativen bietet, so Hinkel, würde er auch darüber nachdenken, doch vom Bezirk kam nichts. Jetzt ist er ein Buhmann und der Spiegel will herausgefunden haben, dass er auch einen Stasi-Hintergrund hat. Das wäre natürlich besonders bitter, ist die East-Side-Gallery doch ein Symbol der Schreckensherrschaft der SED in der DDR.
Bisher – ich hab natürlich nicht mit ihm geredet – hat sich Maik Hinkel doch gut verhalten. Das Buhmann-Image hat er meines Erachtens nicht verdient.
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