Bodhicharya | Buddhismus Tempel in Berlin Friedrichshain

Berlin Friedrichshain hat einen buddhistischen Tempel, welcher Bodhicharya heißt. Der geistige Vorstand dieser Insitution ist Ringu Tulku Rinpoche.

Ringu Tulku Rinpoche flüchtete aus Tibet und kam über Umwege nach Berlin. Hier gründete er 2003 den Tempel Bodhicharya in der Kinzigstraße. Es wird zwar immernoch gearbeitet, doch das religiöse Leben dort ist im vollem Gange.

Früher gab es in Kreuzberg einige Seminare, da die Nachfrage aber immer mehr stieg, braucht man mehr Platz. So kam Bodhicharya nach  Friedrichshain.

Bodhicharya | Buddhismus Tempel in Berlin Friedrichshain

Bodhicharya bekennt sich zur tibetischen Rime Tradition. Die Rime-Bewegung will die verschiedenen Traditionen verbinden und Ihre Einzigartigkeiten übernehmen. Damit soll der Wettbewerb der verschiedenen tibetischen Richtungen des Buddhismus verhindert  werden.

Dabei gehört dieser Tempel zu den Praktischen Buddhisten, sofern man das sagen kann. Sie präferieren die praktische Anwendung des Buddhismus. Im Bodhicharya geht man dem Prinzip von Heilen, Helfen und Harmonie nach. Diese “Dreifaltigkeit” bildet die Dharma – was ungefähr mit Ethik, Moral übersetzt werden kann.

Heilen, Helfen und Harmonie | Buddhismus Tempel in Berlin Friedrichshain

Das Dharma des Heilens, Helfens und der Harmonie geht auf ein grundsätzlich postives Lebensgefühl zurück. Dieses ist der Beginn der Heilung. Körperlich bedient man sich der Meditation.

Helfen ist weiterer, wichtiger Bestandteil dieser Philosophie des Bodhicharya. Helfen ist für alle gut, auch für die Helfenden. Die Harmonie ist die Grundbedingung für den Frieden zwischen den Menschen. So entsteht eine Kette des besseren Lebens für alle, so Ringu Tulku Rinpoche. Jeder, der sich beteiligen will, ist eingeladen, vorbei zu kommen. Der Tempel will auch Entspannung und  Besinnung bieten.

Adresse des Bodhicharya | Buddhismus Tempel in Berlin Friedrichshain

  • Kinzigstraße 25-29
  • 10247 Berlin Friedrichshain
  • Homepage


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