Das Freudenberg Areal an der Boxhagener Straße in der Nähe des Ostkreuzes sorgt erneut für Diskussionen und Streit zwischen Anwohnern, Bezirk und Investoren.
Berlin braucht dringend Wohnungen, doch Platz in Berlin ist rar. Auf der anderen Seite wollen die meisten Anwohner weniger Autos, mehr Grün und bezahlbare Wohnungen. Das Freudenberg Areal ist einer dieser Konfliktherde.
Der Bezirk Friedrichshain, die Anwohner – vertreten durch eine Vereinigung -, sowie die Investoren sollten zu einem Kompromiss kommen. In letzter Zeit kam dann ein Vorschlag von Seiten der Investoren. Diese erklärten sich bereit, eine KiTa, einen Spielplatz und eine kostenlose Räumlichkeit für einen Nachbarschaftstreff für fünf Jahre. Außerdem soll es Wohnungen für 5,50 Euro geben.
Die Anwohner-Vertretung sieht darin aber eine Mogelpackung, denn das zu bebauende Areal würde vergrößert, die Grünflächen aber gleichzeitig stark verringert werden. Die günstigen Wohnungen reduzieren sich auf die Ecke zur Nordseite (Weserstraße) mit einem Anteil von 6 Prozent der Wohnungen, statt der angedachten 20 bis 30 Prozent.
Die m.E. gut berechneten Zahlen des Anwohnervereins, ergibt ein anderes Bild, als das, das auch der Bezirk abgesegnet hat. Insgesamt will man auf Seiten der Anwohner hauptsächlich einen Park, doch der Bezirk sieht darin keine Möglichkeit.
Das Land Berlin andererseits versucht vermehrt die Menschen in die Entscheidungen mit einzubeziehen. Ein Beispiel dafür ist das Berlin-Telegramm. Ich habe nur den Eindruck, dass wenn die Menschen was anderes wollen, als geplant ist, ist die Bürgerbeteiligung nicht mehr so erwünscht.
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