Das Drama um das Jugendschiff Freibeuter in der Rummelsburger Bucht geht weiter. Der Bezirk klagt auf Herausgabe und Räumung.
Eigentlich sollte das Jugendschiff mit dem Namen Freibeuter bereits woanders ankern, aber das geschah nicht. Daher hat der Bezirk nun die Reißleine gezogen und will den Verkauf rückabwickeln.
Denn der Deal war, dass die neuen Schiffseigentümer das Schiff woanders hinbringen. Das taten sie aber nicht und haben es auch nicht vor. So hat der Bezirk das Schiff zurückverlangt, was aber ebenfalls abgelehnt wurde.
Als Grund nennen die Besetzenden, die dort inzwischen eingezogen sind und sich dort auch offiziell angemeldet haben, dass man ihnen Versprechungen gemacht habe, die man nicht erfüllt habe.
Dies lehnt der Baustadtrat Schmidt aber entschieden ab. Es gab keine Versprechen, dass man einen anderen Liegeplatz anbieten werde und das hat man auch nicht gemacht. Ein weiteres Versprechen, sich nach einem anderen Ort zu erkundigen, hatte man erledigt – was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war.
Die Kaufenden, so der Baustadtrat, wollten daraus ein Forschungsprojekt machen, dass weitere Fördergelder erhalten sollte. Doch daraus wurde offenbar auch nichts.
Nun hat der Bezirk gegen die Besetzung und gegen die Rückgabeverweigerung geklagt. Mit den beiden Titeln soll das Schiff dann geräumt werden. Dann wird es wohl erneut ausgeschrieben.
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