Am Anfang der Karl-Marx-Allee, am Strausberger Platz, befindet sich eine Büste des Denkers Karl Marx.
Wenig beachtet ist diese Büste, die zugegebener Weise auch etwas versteckt ist. Dennoch ist die Büste des Philosophen immer wieder Schmierereien ausgesetzt und es sind zumeist alte Menschen die den alten Marx von den Farbangriffen säubern. Dass das gar nicht so einfach ist, sieht man an dem Schriftzug darunter, wo man immernoch Farbreste erkennt. Meinen aufrichtigen Dank an die Menschen, die dort sauber machen.
Im Gegensatz zu schönen Graffiti finde ich, ist so ein Tagging nicht sehr kreativ und eigentlich auch keine Streetart, wobei es Ausnahmen gibt. Aber auf der Statue von Karl Marx finde ich das unangebracht – genauso wie bei der Knorrpromenade, wo man wohl vergessen hatte eine entsprechenden Schutzschicht aufzutragen, damit man es besser wegbekommt.
Zumeist sind es auch Leute diesen Alters, die an Geburts- und Todestag von Karl Marx Blumen niederlegen und das Denkmal herrichten. Ich denke oftmals an die abgebildete Lebensspanne; der gute Marx ist gerade mal 65 Jahre alt geworden.
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