Friedrichshain bekommt ein neues Museum, welches sich dem Mauerfall widmet.
Vor nicht ganz einem Jahr haben wir das Jubiläum des Mauerfalls gefeiert. Der Teil der ehemaligen Grenzmauer der DDR, der sich in Friedrichshain befindet, ist ja bekanntlich die East-Side-Gallery – ein langer Abschnitt, der erhalten wurde.
Am Ende der East-Side-Gallery, dort wo einst das Yaam war, soll das neue Museum einziehen. Schon im kommenden Jahr soll das Museum gänzlich fertig sein. Einzelne Bereich werden nach und nach eröffnet. Jedoch gibt es noch keinen offiziellen Eröffnungstermin. Zu sehen gibt es dort Bilder und Filme, die vom Bau 1961 bis zum Fall der Mauer 1989/1990; sowohl im Innen- als auch im Außenbereich – auf insgesamt 1500 Quadratmeter.
Das Museum soll den Verlauf multimedial veranschaulichen. Derart soll das Thema auch mit Musik wie “The Wind of Change” (Scorpions) aufbereitet werden. Im Zentrum stehen jedoch die Interviews mit wichtigen Akteuren der damaligen Zeit, darunter der ehemalige Außenminister Has-Dietrich Genscher oder der US-Außenminister James Baker.
Zudem wird es dann nächstes Jahr eine virtuelle Bibliothek geben, welche die diesbezüglichen Dokumente des damaligen Generalsekretärs des ZK der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, enthält. Dessen Stiftung hat die Etablierung des Museums mitfinanziert.
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