Nazi-Partei in der BVV | Drei bescheuerte Anträge

Die Nazi-Partei “AfD” hat in der jüngsten Zeit drei Anträge gestellt, allesamt total bescheuert.

Drei Nazis sind in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gewählt worden. Dort sitzen diese in der Regel lethargisch herum und lesen Zeitung. Hin und wieder erhebt sich ein Kopf oder ein Stinkefinger, ansonsten sitzen diese dort ihre Zeit ab. In der Regel kommen keine Anträge der Nazis, doch tatsächlich hat sich die Anzahl der Anträge in einer Woche fast verdoppelt.

Rechte Ecke der BVV
Rechte Ecke der BVV

Nazi-Antrag zum Görlitzer Park

Die Nazis der “AfD” forderten, den Görlitzer Park für einen Monat zu schließen. Als Vorwand nannte man, dass sich die Natur darin erholen soll. Aber liest man den Antrag durch, wird schnell klar, dass es um die Drogendealer geht. Wörter wie Dealerbrigaden, Opferkreise und “Anwohner berichten” zeigen erfundene Fakten und falsche Zusammenhänge. Als würden alle Drogenopfer aus Berlin ihre Drogen aus dem Görlitzer Park beziehen, erklärt man, dass man die Drogentoten mit dem Konzept verhindern hätte. “Sozialarbeiter” bringen nichts, so der Antrag der Nazis und soziale Angebote würden noch mehr Dealer anlocken. Henkels kläglicher Versuch, die Sache mit der Null-Toleranz-Politik zu beenden, war schon peinlich genug für Berlin. Die Nazis setzen noch einen drauf und fordern quasi das Ende der Sozialpolitik und die Schließung des Parks. Ich fordere ein Verbot der Nazi-Partei “AfD”, das wäre eine schöne Lösung für die Demokratie im Lande.

Parkplatzmangel beseitigen

Neubauten nur noch mit Tiefgaragen, ist der zweite lächerliche Antrag der Faschisten in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg. So sollten Neubauten nur noch gewährt werden, wenn ein Parkplatz pro Wohnung vorgewiesen werden kann. Mal abgesehen vom bürokratischen Aufwand und der verschwendeten Fläche für Parkplätze, spricht der polemische Antrag der Nazis von einer Wegelagerei. Ähm?!? Aber Klimaschutz braucht es gemäß dieser Partei ja nicht, denn es gibt ja keinen. Nazi-Logik eben mit dem ideologischen Vorwurf, dass Friedrichshain-Kreuzberg ein “übertrieben ideolgische[r] Bezirk” sei. Komisch, dass die rassistische Ideologie der “AfD” keine Ideologie darstellt.

Hochhäuser soweit das Auge reicht

Der dritte Antrag der Nazis fordert Hochhäuser von der Gitschiner Straße bis zur Rude-Dutschke-Straße. Damit könnte man locker Manhatten in den Schatten stellen. Tatsächlich spricht der Nazi-Antrag von einer “New Yorkeriserung” und sie bedienen sich sogar (natürlich falsch interpretiert) eines Satzes, den man Brecht unterschiebt. “Mit einer Wohnung kann man einen Menschen erschlagen”. Dieser Satz stammt aber tatsächlich von Heinrich Zille. Soviel Quatsch in einem Antrag, gibt es selten. Fazit des Antrags: Es sollte “hochpreisige und architektonisch kunstvolle Wohnungen” in Berlin geben. Dann würden dort die Reichen wohnen und es gäbe genug günstige Wohnungen. Es offenbart das totale Unverständnis der Nazis für Berlin und den Wohnungsmarkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen: KOTZ!

Ein Gedanke zu „Nazi-Partei in der BVV | Drei bescheuerte Anträge

  • 22. Mai 2019 um 12:01
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    das ist ja krass. warum wählen die leute ne solche partei? #noafd

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