Das Wasser in Berlin bleibt im Preis stabil, aber der Verbrauch sinkt. Das bringt neue Herausforderungen.
Im Spannungsverhältnis zwischen dem sinkenden Wasserverbrauch und der zunehmenden Bevölkerung, müssen die Berliner Wasserbetriebe reagieren. Das könnte die Preise steigen lassen.
Im Jahr 2014 wurden die Wasserpreise sprunghaft günstiger in Berlin – um 12,4 Prozent (komisch, ich hab davon nichts auf meiner Abrechnung gemerkt). Zuvor wurden die Wasserwerke privatisiert, was sich als grober Fehler herausstellte. Das gilt m.E. für eigentlich alle neoliberalen Projekte der 90er Jahre. Nach dem Rückkauf der Wasserbetriebe fielen die Preise insgesamt um 15 Prozent.
Seit 2015 ist der Preis konstant, der sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt. Zu diesen Faktoren für den Wasserpreis zählen die Subventionen, Steuern, gesetzliche Vorschriften und der Wasserverbrauch selbst. Für dieses Jahr, so das Statistische Landesamt, wird der Preis in Berlin stabil bleiben. In Brandenburg jedoch gab es einen leichten Anstieg der Gebühren.
Der Wasserverbrauch sinkt statistisch gesehen, auch weil diverse Sparmaßnahmen in den privaten Haushalten greifen. Vor dem Jahr 2007 hat eine Person in Berlin rund 137 Liter pro Tag verbraucht und seit dem liegt er bei etwa 112 Liter. Obgleich der Wasserverbrauch inzwischen wieder etwas angestiegen sein soll.
Der Trend zur Verringerung des Wasserverbrauchs, so das Statistische Landesamt, sei aber abzusehen. Die Wasserbetriebe müssten sich darauf einstellen, da der Durchfluss für höhere Kapazitäten ausgelegt sei. Aber es ziehen auch immer mehr Menschen nach Berlin, was den Wasserverbrauch wieder erhöht. Ein schmaler Grat zur Bereitstellung des Wassers.
Das Landesamt für Statistik sieht in der Sparsamkeit auch die Gefahr, dass dies zu höheren Kosten führen könnte. Denn sollten die Wasserbetriebe ihre Infrastruktur verändern müssen, würde sich das auf den Wasserpreis auswirken.
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