Hetzkampagne gegen Linke
Das Verhalten der CDU – auf allen Ebenen – ist m.E. längst abseits der Demokratie, des Rechtsstaats und des gesunden Menschenverstandes angekommen. Sie steckt mitten im braunen Morast und agiert wie der orangene Mann in den USA. Der neueste Clou, den die US-Faschisten ebenfalls angewandt haben: Geldentzug. CDU wollen die Gelder für Berlin streichen, wenn die Linken an die Macht kommen. Kein Scherz.
Es ist wirklich erschütternd, wie die CDU zusammen mit der Bild-Zeitung eine solche demokratiefeindliche Kampagne startet. Nur um ihre Macht nicht zu verlieren, denn das würde „deren Freunde verletzen“.
Die Dämonisierung der Linken
Ich will gar nicht auf die ganzen lächerlichen Vorwürfe eingehen, die sowieso an den Haaren herbeigezogen sind, sondern auf die Kampagne selbst. Ob Antisemitismus oder „linksradikale“ Rote Hilfe und der CDU-Dauerbrenner: die Antifa – diese Begriffe aufzuladen, dient nur einem Zweck: die ungebildeten Leute zu verängstigen.
Dieses Konzept der Hetzkampagne kann man auch in den USA sehen, wenn es um die Demokraten geht. Niemand außerhalb des Landes würde diese Diskussionen verstehen, denn sie sind konstruiert, aufgehetzt und ausgedacht vom Springer-Verlag und durch massive Verstärkung der Massenmedien echoisiert. Das Konzept wurde bereits in den 60er Jahren vollstreckt und führte nicht zuletzt zum Mord an Benno Ohnesorg oder Rudi Dutschke.
CDU – Hass, Hetze und Rufmord
Das Vorgehen der CDU ist also nicht neu, in dem aktuellen Umfang aber schon lange nicht mehr dagewesen. Und für das konservative Austicken gibt es einen Grund: Die Vergesellschaftung der Wohnungsbaugesellschaften. Im Zentrum steht der drohende Verlust der Immobilienhändler, sodass sie alle Hebel in Bewegung setzten. Das volle Programm mit den Hetzkampagnen. Aber es ist ja in Heidenau offenbar geworden, wo die Antisemiten sitzen – in der CDU und der AfD.
Über den Rassismus des Berliner Bürgermeisters Wegner – Stichwort: „Ich will die Vornamen wissen“ – , der in der gesamten CDU – Stichwort „Stadtbild“ – vorkommt, wird kein Wort verloren. Ja, es gibt wohl Antisemiten in der Partei ‚Die Linke‘, aber es ist keine antisemitische Partei. Das muss die CDU ihrerseits im Angesicht von Heidenau erst noch beweisen. Berlin hatte sogar noch eine Treitschkestraße (ein 150-prozentiger Antisemit), weil die CDU gegen die Umbenennung war.
Aber diese Schmutzkampagne zeigt auch die Verknüpfung von CDU, Springer-Verlag, der Immobilienlobby und dem Zentralrat der Juden, der ebenfalls in diese Kerbe haut. Dessen Nähe zur CDU ist hinlänglich bekannt.
Dieses massive Vorgehen offenbart die Angst der Konservativen vor einem wirklichen Wandel hin zu einer menschengerechten Gesellschaft. Damit lässt sich halt nicht so viel Geld verdienen, und darum allein geht es. Finde den Profiteur, und Du hast den Schuldigen.
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