Rigaer Sperrung
Die Läden, die von der Baustelle an der Rigaer Straße betroffen sind, werden keine Ausgleichszahlungen erhalten.
Wegen der Baustelle in der Rigaer Straße gibt es keinen Durchgangsverkehr und damit auch weniger Gäste, so die Klage der Gewerbebetreibenden im Nordkiez.
Die Sperrung liegt dort, wo das Sama-Riga Carré entsteht und es gibt dort noch eine Baustelle auf der gegenüberliegenden Seite. Daher wurde gleich die gesamte Straße gesperrt – was der Senat über den Kopf des Bezirks erlaubt hat. Inzwischen darf man die Straße außerhalb der Arbeitszeiten wieder nutzen – also ab 17 Uhr.
Aber die Menschen und die Gewerbeeinheiten dort leiden darunter, dass die Rigaer Straße auf der Höhe zu einer Sackgasse geworden ist. In einem Antrag in der BVV wurde überlegt, die Gewerbetreibenden zu entschädigen. Doch es gibt keine diesbezügliche Hilfe, so die Senatsverwaltung für Wirtschaft nach Anfrage des Bezirks. Solche Aufwendungen sind lediglich bei Baustellen der öffentlichen Hand üblich, so die Antwort.
Die IHK hat ebenfalls abgewunken. In der Vergangenheit hatte man solche Kompensationszahlungen vornehmen können. Aber die schlechte Zinslage habe der Conrad-Stiftung die Mittel genommen um hier tätig zu werden. Die Baufirmen dort sinnen eine kostenlose Werbung am Bauzaun an oder die Gewerbeleute sollen sich organisieren, um das Baupersonal zu verköstigen.
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