Berliner Goldhut
Wie wäre es mit einem virtuellen Besuch der Museumsinsel in Mitte?
Eigentlich wolltest Du schon immer mal auf die Museumsinsel gehen und Dir dort die Museen ansehen. Schließlich ist das Angebot nicht weit weg. Aber irgendwie hat es nie klappen wollen, weil niemand mit wollte oder weil es dann doch zu schönes Wetter war, um ins Museum zu gehen.
Nun, die Ausreden haben nun ein Ende, denn man kann virtuell ins Museum gehen. Die Suchmaschine Google hat die Museen auf der Museumsinsel digitalisiert. Mittels des Computers und der Mouse kann man 55 Ausstellungen und Rundgänge virtuell erkunden. Auf den Touren kann man sich 4.000 Objekte ansehen, wie zum Beispiel das Ischtar Tor aus dem antiken Persien. Es steht ja bekannterweise im Pergamonmuseum in Berlin.
Zu den Objekten zählt beispielsweise die Büste der alt-ägyptischen Königin Nofretete oder der Berliner Goldhut aus der Bronzezeit. Gerade der wurde dank intensiver Arbeit in die digitale Sammlung aufgenommen. Insgesamt braucht man wohl acht Stunden, um den Goldhut auf diese Weise einzustellen.
Es geht um sechs Jahrtausende der Weltgeschichte, die man nun per Klick erleben kann. Und auf der Seite kann man sich das entsprechende Museum aussuchen. Übrigens kann man hier per Klick nicht nur die Berliner Museen der Museumsinsel, sondern viele weitere Museen weltweit zu Gemüte führen, wie das Museum in Granada (Spanien), in Seoul (Südkorea) oder in Boston (USA).
Sollte es übrigens nicht klappen, versuche es mit der mittleren Maustaste. Derart öffnet sich ein weiteres Fenster im Browser und darin klappte es dann auch bei mir, virtuell durch das Museum zu schleichen. In der unteren Leiste kann man, wenn man nicht alles virtuell durchklicken will, zum nächsten Highlight des Museums switchen.
Quelle und hier geht es zu den virtuellen Museen
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