CDU-Hetzkampagne Teil 2 – Vergesellschaftung
Das Einzige, was der CDU wirklich professionell gelingt, sind ihre Hasskampagnen. Nun folgt der zweite Schlag. Das Gespenst der Vergesellschaftung bringt die Überreichen ins Schwitzen.
Die Hauptkraft hinter der CDU ist das Kapital. Dazu gehören die wohlhabenden, nein überreichen Immobilienkonzerne. Und sie haben nun die großen Summen locker gemacht, um gegen ihren Hauptfeind zu ziehen: Die Linken. Und man darf gespannt sein, was da jetzt alles kommen wird.

Als die Partei Die Linke die Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin gewannen, fuhr die CDU ihre Hetzkampagne hoch. Antisemiten wären es, sagten jene Kräfte, die mit der AfD zusammen gegen Stolpersteine im öffentlichen Raum stimmten. Die im Glashaus sitzende und zutiefst rassistische CDU, die Gelder für die Antisemitismus-Bekämpfung unter sich aufgeteilt hat und damit letztlich der Zivilgesellschaft entzogen hat, wirft diesen Stein unentwegt.
Doch die Hetze wird jetzt erst richtig beginnen, da sich die künftige Koalition auf eine Vergesellschaftung geeinigt hat. Die CDU hat schon die Angstkeule vom scheuen Kapital geschwungen. Die Mieten würden steigen, wenn man sie senkt. Ja, das kann man nur verstehen, wenn man sein Gehirn in die BZ eingewickelt hat.
Die Macht des Kapitals wird sich aber erst noch zeigen, wenn die Koalition im Regierungssessel sitzt. Nach der Hetze kommt der Schlamm und letztlich werden die Überreichen ihr Geld entziehen. Das ist eine der Lehren im Kampf um Gerechtigkeit.
Als Mitterand 1981 soziale Ideen umsetzte und Banken verstaatlichte, setzte das Finanzkapital zum großen Schlag an. Das Geld wurde aus Frankreich abgezogen. Die Konten der Überreichen zogen ins Ausland um. Gerade Deutschland forderte Frankreich zur Rückkehr zum Kapitalismus auf.
Etwas Ähnliches erwarte ich auch für Berlin, weshalb man dazu Vorkehrungen treffen müsste. Außerdem werden die Immobilienkonzerne nun bestimmt beginnen, sich in Firmen unterhalb der Mindestwohnungsanzahl aufzuteilen. Das müsste vorweg verboten werden.
Dieses Vorgehen wird sicherlich von einer Stimmungsmache begleitet. Wie die USA es schon vormachen, wird das Feindbild des Kommunismus wieder befeuert. Und wenn die CDU wieder vom „Sozialismus“ spricht, frage sie doch mal jemand, ob sie überhaupt wisse, was das Wort bedeutet. Das wissen sie nicht, denn ihr Kampfbegriff ist so inhaltsleer wie sie selbst!
Zuletzt möchte ich mich bei der Berliner Politik bedanken. Die Umsetzung der Vergesellschaftung hat mein Vertrauen in die Demokratie gestärkt. Wenn man allerdings die CDU in Deutschland betrachtet, bleibt nicht viel übrig.
