Kein Geld für die Kirchen!

Es kann echt nicht wahr sein, dass die Kirche Geld aus dem Steuersäckel bekommen soll.

Die Länder und der Bund überweisen den Kirchen jedes Jahr Millionen Euro. Seit der Gründung der Bundesrepublik sind schon 15 Milliarden Euro zusammen gekommen. Das Geld bekommen die Kirchen verfassungswidrig für die Enteignung vor 200 Jahren, das schreibt sogar die konservative Zeitung FAZ.

Emmauskirche Berlin

Hinzukommt die Kirchensteuer. Und jetzt wollen die Kirchen Geld von uns allen, weil deren Gotteshäuser baufällig geworden sind. Das darf nicht wahr sein, dass wir jetzt dafür bezahlen sollen, obwohl das Gebäude nur sonntags von der Kirche genutzt wird. Dann kommen auch noch so wenige Leute zusammen, bestimmt keine 100 Personen pro Kirche, dass die Größe in keinem Verhältnis zum Nutzen steht.

Ich finde, man sollte diese Gebäude dem Staat übereignen und dann kann man sie mit Steuergeld renovieren. Die Kirchen sollten profaniert, also verweltlicht, werden. Dann können darin Jugendhäuser, Festorte oder Sonstiges entstehen. Von mir aus sollen die Kirchen sonntags ihre Stunde dort erhalten können, wenn sie Miete zahlen. Es fehlen doch überall Räumlichkeiten und die Kirchen, die nur sonntags genutzt werden, bieten sich doch an!

Die Glocke kann man dann auch ausbauen, denn es nervt. Keiner darf so viel Lärm machen, aber die Kirche. Bezahlt haben wir jedes Gotteshaus in Deutschland sowieso schon zig mal, die gehören so gesehen eh schon uns allen. Dann sollten sie auch allen zur Verfügung gestellt werden!

Aber eines muss klar gestellt werden: Nicht noch mehr Geld für die Kirchen, die sowieso zu den reichsten Institutionen der Welt gehören. Wenn man sie nicht enteignet, dann sollen sie ihre Immobilien verkaufen und davon die Renovierung bezahlen. Das ist doch zum Kotzen, dass die Kirche im 21. Jahrhundert noch Geld bekommt!

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