Ahhhh, die Festplatte ist hinüber!

Was tun, wenn die Festplatte dahin ist? Keine Panik, es gibt eine Lösung, die aber ins Geld geht. 

Für die Computer und das nötige Equipment gibt man schon viel Geld aus, aber der eigentliche Wert liegt auf den Festplatten. Seien es Erinnerungen, seien es Geschäftsdaten oder gar Rechnungen oder die Bilder, die man über die Jahre angesammelt hat. Im Laufe der Zeit sammelt sich da einiges an und nicht weniges davon enthält einen emotionalen Wert, der teilweise mehr wert ist als Geld.

Computergehaeuse
Computergehäuse, wo die Festplatte war

Wen man das liest, könnte man auch gleich folgenden Tipp beherzigen, dem ich selbst leider viel zu selten nachkomme. Man mache ein Backup. Ein Backup, für diejenigen, die dem Denglischen nicht folgen, ist eine Sicherungsdatei der Daten. So eine Sicherung kann man auf verschiedene Arten und Weisen erstellen. Da besteht die Möglichkeit, alles was man sichern möchte, auf einer externen Festplatte zu speichern. Das ist vermutlich die bequemste Art, jedoch hat sie einen Haken: Auch Festplatten gehen irgendwann kaputt. Man sagt, so eine Festplatte hält ca. 10 Jahre. Interne Festplatten halten nur halb solange, denn die Wärme des Computers nagt an der Haltbarkeit.

Eine andere Alternative sind CDs und DVDs. Auch CDs haben eine relativ kurze Lebensdauer mit zehn Jahren, aber DVDs halten etwas länger. Da kann sich das Backup schon mal 20 Jahre befinden. Natürlich ist die Zeit durch Magnetismus, Lagerung und andere Einwirkungen begrenzt. Daher empfiehlt es sich, auch in der Cloud einige Daten abzuspeichern. Man geht davon aus, dass die Firmen wie Google oder Amazon dafür sorgen, dass die Daten sicher verwahrt sind. Ob das so ist, ist schwer zu sagen, ich hatte da noch keine negativen Erfahrungen. Die Firmen werden wohl auch noch in der Zukunft vorhanden sein, obwohl man das ja bekanntlich auch von Lehman Brothers dachte 😀

Doch wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und die Daten nicht mehr abrufbar sind, steht so manchem die Panik ins Gesicht geschrieben und so erging es auch mir schon einige Male. Der erste Reflex ist es, die Festplatten mit einem Recovery-Programm wieder herzustellen. Dabei handelt es sich um eine Software, die die Daten auf der Festplatte wiederherstellt. Leider, so meine Erfahrung, gelingt das nicht in Gänze. Einige Daten, gemäß Murphys Law die wichtigsten, werden meistens nicht wieder herstellbar sein.

Dann gibt es nur noch einen Weg, an die verschwundenen Daten zu kommen. Man geht zu einer professionellen Datenrettung. Dort verfügt man über bessere Software und vermutlich auch Hardware, um die verlorenen gegangenen Daten wiederherzustellen. Die Dauer, wie es auch auf der Seite der Datenrettung Berlin bezüglich der wichtigsten Fragen steht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Aber man stellt sich besser auf längere Zeit ein, wie man auch aus der Erfahrung mit den entsprechenden Programmen feststellen kann. Bei der Datenrettung Berlin spricht man von 24 Stunden bis 48 Stunden und je eiliger man es hat, desto teurer wird es. Je nachdem, wie schwer der Schaden für eine Datenrettung ist, kann man dafür schon mal einen vierstelligen Betrag auf den Tisch legen. Auf den Seiten der Datenrettung Berlin gibt es auch ein Online-Analyses Tool, das man nutzen kann.

Bei den Preisen muss man sich natürlich überlegen, ob das die Bilder und Dokumente wert ist – gerade wenn es um private Daten geht. Bei geschäftlichen Daten ist das natürlich eine andere Überlegung, zumal man es dann von den Steuern abziehen kann. Bei mir sind wohl einige Bilder verloren gegangen 🙁

Daher die Empfehlung: Learn from my mistakes und macht regelmäßige Backups eurer Daten, möglichst auch auf verschiedenen Medien bzw. auch in der Cloud. Oder man lernt damit zu leben, dass man die Daten nicht mehr hat, so wie es die Menschen früher gemacht haben und damit meine ich nicht die Menschen im Mittelalter, sondern teils noch die Großeltern oder Eltern 😉

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