Anstieg rechtsradikaler Straftaten

Der Faschismus in Deutschland hat sich verstärkt – auch im Bezirk merkt man das…

Die AfD, der Diskurs über Menschen und deren Rechte, sowie die Straftaten haben sich nach rechts verschoben und das gilt es zu stoppen! Wenn schon jemand jüdischen Glaubens im Prenzlauer Berg angegangen wird …

Denkmal dem antifaschistischen Widerstand Friedrichshain
Denkmal dem antifaschistischen Widerstand Friedrichshain

In unserem Bezirk, Friedrichshain-Kreuzberg, hat sich die Zahl der Straftaten mit einem rechtsradikalen Hintergrund erhöht. Im letzten Jahr zählte ein Bündnis 177 Fälle, bei denen sich Faschisten brutal zu erkennen gegeben haben. Es geht um Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und anderen Straftaten aus dem Faschisten-Milieu.

Das Bündnis, das die Daten aufgearbeitet hat, besteht aus entsprechenden Initiativen und Personen. Eine solche Statistik gibt es jedes Jahr und im Verhältnis zum letzten Jahr, sind es 45 Straftaten mehr. Von den 177 fanden 85 in Friedrichshain und 65 in Kreuzberg statt. Die übrigen ereigneten sich im Internet.

In 31 Fällen wurden Menschen wegen ihrer Neigung oder Herkunft angegriffen. 29 Vorfälle gingen mit Beleidigung einher. 14 Vorfälle fanden bei der Nutzung der BVG statt – dabei fielen vor allem das Ostkreuz und die M10 Haltestelle Warschauer Straße auf. Danach folgt der Ostbahnhof, die Frankfurter Allee – dann der Kreuzberger Mehringdamm, sowie der Moritzplatz und das Kottbusser Tor.

Die Aufklärungszahl liegt bei 54  Fällen. Also nicht mal bei der Hälfte der Straftaten werden die zu strafenden Personen gefasst. Die Polizei hat übrigens zusätzlich 80 Fälle registriert, bei denen verfassungsfeindliche Symbole gezeigt wurden.

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