DB Service Center und die Verzögerungsstrategien

Wieder einmal Zug gefahren und fast schon natürlich oder selbstverständlich bin ich wieder zu spät angekommen – dieses Mal waren es sogar über zwei Stunden Verspätung mit dem Zug. Die Bahn verzögert die Auszahlung – DB Zug fahren, macht keinen Spaß!

Wo doch alle von Umweltschutz reden und den Verkehr reduzieren, muss ich sagen: Die Bahn ist keine Alternative.

DB Zug – DB Verspätung

Dieses Mal bin ich über zwei Stunden später angekommen, mitten in der Nacht – zum Glück hat mir die Bahn noch ein Taxi spendiert. Der Herr am Service Point war auch ganz nett und stempelte gleich einen Beleg ab, dass ich zwei Stunden zu spät bin und gab mir einen Taxi Schein. Schließlich erreichte ich um halb 3 statt um 12 Uhr mein Ziel.

Ich dachte, also gut: dann hab ich es schon bestätigt und schicke diesen Beleg ein. Doch auch dieses Mal bekam ich Post vom DB Servicecenter Fahrgastrechte. Nach über einem Monat warten kam der Brief mit der Mitteilung, ich müsste schon belegen, dass der Zug Verspätung hatte. Ich hatte das Original Ticket samt des Belegs des Menschen vom Service Point mit geschickt. Offensichtlich kam mein Ticket wieder nicht an (Zufall?) und der Beleg wurde entweder übersehen oder auch nicht?

Verzögerungsstrategien beim Servicecenter Fahrgastrechte

Ich denke, das ist ein Verzögerungsstrategie des Servicecenter Fahrgastrechte. Ziel ist es aus meiner Perspektive den Kunden einerseits mürbe zu machen, damit er oder sie die überteuerte und total schwachsinnige Service Hotline anruft. So kann man über die Nummer das Geld wieder reinholen. Und ein weiterer m.E. geplanter Vorteil für die Bahn ist, dass man Zinsen spart, wenn man die Auszahlung einfach um ein halbes Jahr verschiebt.

Ich finde es ehrlich gesagt eine Frechheit: Leute meidet die Bahn und fahrt lieber Auto! Ja, das sag ich, der am Liebsten umweltschonend mit dem Bike unterwegs ist… Die Deutsche Bahn – ein Armutszeugnis!

4 Gedanken zu „DB Service Center und die Verzögerungsstrategien

  • 31. Juli 2011 um 18:07
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    Nur gut, dass in den Formularen eindeutig auch drin steht, dass bei einem Stempel dies am besten direkt im Reisezentrum abzufordern geht. Und beim einsenden mehr Zeit geplant werden sollte.
    Nichts desto trotz … Eisenbahnbundesamt … wie in Deinem letzten Fall auch … hilft Dir da gern weiter!

  • 16. August 2011 um 8:28
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    Ich bin Kunde der DB, wenn sie ihr Service Center outsourcen, ist das doch nicht mein Problem…

  • 8. Dezember 2012 um 19:22
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    Zu Dennis: Es ist eine Tochterfirma der DB,
    wie Fahrgeldnachforderungen (teilweise unberechtigt durch profiliergeile junge und unwissende Schaffner / “Zugführer”.
    Mein Sohn hatte aus Freiburg kommend durch Ausfälle von Zügen das auch schon.
    Es gibt da immer Probleme scheinbar.
    Nehmen ist doch seliger, als Geben mit zweifelsfreie Nachweise natürlich.

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