Fixerstube am Kotti?

Das Gesundheits- und Sozialzentrum Kottbusser Tor wird auch einen Drogenkonsumraum haben.

Allgemein ist es ja bekannt, dass die Konservativen nicht verstehen, dass sie den sogenannten Krieg gegen die Drogen längst verloren haben. Dennoch hält man ja an dem Verbot fest, so viel zum Thema, die Grünen seien eine Verbotspartei. Der Bezirk jedenfalls will etwas gegen den öffentlichen Konsum der Drogen tun, wobei auch das Gesundheits- und Sozialzentrum Kottbusser Tor helfen soll.

Kottbusser Tor im Abendrot

Schon seit 2016 arbeitet der Bezirk an diesem Konzept, das im kommenden Sommer eröffnen soll. Die Räumlichkeiten standen bereits einige Jahre leer und die Idee für das Konzept wurde im Rahmen des Forums Kottbusser Tor ersonnen. Es soll auch gegen das Wildpinkeln helfen und derart die hygienische Situation vor Ort verbessern.

Das Bezirksamt hat die Räumlichkeiten seit vergangenem Jahr angemietet, was eine Voraussetzung dafür war, das Projekt überhaupt angehen zu können. Zwischenzeitlich gab es eine Sanierung der Räumlichkeiten, was sich wegen Schadstoffen zeitlich in die Länge gezogen hat.

Die Netto-Mietkosten für die Räume, die seit 1. März 2018 vom Bezirksamt getragen werden, belaufen sich auf 4.883 Euro, wobei es im ersten Jahre 383 Euro günstiger war.  Der Vorteil der nichtmobilen Herangehensweise, es gibt auch mobile Konsumräume, liegen in den Waschmöglichkeiten für die Betroffenen.

Wo wird das Zentrum eröffnet?

  • Reichenberger Straße 176
  • 10999 Berlin-Kreuzberg

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