DW verzichtet auf Rechtsmittel | Verkauf der Wohnungen in der Karl-Marx-Allee

Offenbar hat die Deutsche Wohnen ihren Widerspruch zurückgezogen. Einige Wohnungen können rekommunalisiert werden.

Erst vor Kurzem hat das Landgericht zugunsten der Deutsche Wohnen entschieden, dabei ging es um eine einstweilige Verfügung zur Verhinderung der Kaufabwicklung. Ein neuer Prozess wurde nun anberaumt, aber die Deutsche Wohnen hat für einen Block den Widerspruch zurückgezogen. Es handelt sich um den Block, der sowieso dem Milieuschutz unterliegt.

Karl Marx Allee Stalinbauten
Karl Marx Allee Stalinbauten

Der Hintergrund ist der Kauf von Wohnungen durch die Aktiengesellschaft Deutsche Wohnen von der Hausverwaltung Predac. Deutsche Wohnen ist bekannt dafür die gekauften Wohnungen für den Luxusmarkt zu renovieren, was mit der Vertreibung von Mietenden einhergeht. Daher will der Bezirk und das Land auch hierbei gegensteuern.

Diesbezüglich formierte sich auch ein Volksbegehren, das die Enteignung von Deutsche Wohnen oder Vonovia vorsieht. Hier kann man sich dafür engagieren. Ab April beginnen die Unterschriftensammlungen und der Friedrichshainblog unterstützt das Vorhaben. Es wird Zeit, etwas gegen die Bundespolitik der CDU zu unternehmen, die nur auf die Reichen im Land ausgelegt ist.

Das Bewertungsinstitut Moodys hat Berlin vor der Enteignung gewarnt. Denn die Übernahme könnte das Land ruinieren. Tatsächlich muss man bei einer Enteignung nicht die volle Summe bezahlen. Eine Entschädigung reicht. Aber Deutsche Wohnen und Vonovia würden wohl drastisch zurückgestuft werden, denn ihnen gehen hohe Gewinne flöten.

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