Wie steht es eigentlich um das SEZ?

Was geschieht denn nun eigentlich mit dem SEZ an der Landsberger Allee?

Das SEZ war einst die Sportstätte für das nördliche Friedrichshain und den Süden des Prenzlauer Bergs. Doch unter Sarrazin wurde es verkauft – für einen symbolischen Euro mit der Bedingung, es solle ein Hallenbad bleiben. Leider ist in dem Vertrag nicht definiert, was ein Hallenbad ist und so bleibt das Hallenbad weiterhin ein Wunsch und das SEZ weiterhin in der Hand von Privatiers. Während das SEZ schon mal bessere Tage gesehen hat.

SEZ Landsberger Allee

Es waren schon sehr fragwürdige Verträge, die der Sarrazin damals mit dem jetzigen Eigentümer geschlossen hatte. Mit der öffentlichen Aufmerksamkeit beschloss man das SEZ zurückzukaufen. Der Plan wurde mit dem Verlust der öffentlichen Aufmerksamkeit wieder fallen gelassen. Was ist jetzt damit?

Auf Landesebene gibt es nunmehr kein Interesse das Gelände zurückzukaufen. Der Bezirk selbst ist dessen nicht in der Lage und so bleibt nur die Baugenehmigung zu erteilen oder auch nicht, je nachdem, was aus dem Gelände wird. Es gibt also im Grunde genommen nichts Neues. Denn das Areal soll zwar ausgebaut und das Planungsziel bleibt, es soll ein Sport und Erholungskonzept bleiben. Das hatte man vorgeschrieben.

Seit 2015 steht außerdem fest, dass auf dem Areal auch Wohnungen gebaut werden dürfen. Das soll einen Anteil von 25 Prozent ausmachen. Auch eine Schule ist auf dem Gelände vorgesehen, sowie das Vorhandensein von Grünbereichen.  Zudem sollen Gewerbeflächen bereitgestellt werden, wobei es vor allem um Einzelhandel und Gastronomie und dererlei mehr geht. Sport soll aber ein wichtiger Faktor bleiben.

Die Wohnungen, das ergab eine Lärmmessung, müssen aber weiter oben angesiedelt werden. In den ersten acht Metern soll es daher kein Wohnraum geben.

Jedoch verweigere der Eigentümer einen weiteren Vertrag, was das Konzept quasi zu Nichte macht.

BVV Protokoll

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