Aktiv gegen Nazi-Aufmarsch in Friedrichshain-Kreuzberg

Die BVV von Friedrichshain-Kreuzberg stellt sich gegen den Nazi-Heß-Aufmarsch und fordert die Bevölkerung auf, sich ebenfalls aktiv dagegen zu stellen.

Schon letztes Jahr liefen die Nazis unerträglicherweise durch den Bezirk. Es gab Hitler-Grüße und teilweise waren die Faschisten sogar uniformiert. Es ist doch offensichtlich, dass es eine Verbindung zwischen der Partei “AfD” und dem aufkeimenden Faschismus gibt. Daher gilt das alte Motto keine Toleranz gegenüber Intoleranz.

Karl-Marx-Allee
Lieber leere Straßen, als voller Nazis

Der Antrag einer Resolution gegen diesen Nazi-Aufmarsch kam von der BVV. Die Parteien die Linke, die Grünen, die SPD und FDP riefen dazu auf. Verwunderlich, dass die CDU und kaum verwunderlich, dass die “AfD” sich nicht darauf einließen.

Im Juni hat die BVV beschlossen, dass man jede Verherrlichung des deutschen Faschismus verurteile und dass man nicht zulassen will, dass die Nazis und ihre Verbrechen verharmlost werden. Der Umzug der Nazis anlässlich des Todestages der Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß ist in Friedrichshain-Kreuzberg unerwünscht.

Der Bezirk ermutigt die Menschen hier im Bezirk, sich aktiv gegen einen entsprechenden Marsch der Nazis im August zu engagieren und friedlich dagegen zu protestieren. Solidarität gilt den Betroffenen von rechtsradikaler, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Rudolf Heß war der Stellvertreter Hitlers im Dritten Reich. Er war maßgeblich an der Vernichtung von Menschen mit jüdischem Glauben beteiligt. Er war ein glühender Nazi und wurde bei den Nürnberger Prozessen zu lebenslanger Haft verurteilt. Diese Strafe saß er nicht ganz ab, denn er verübte am 17. August 1987 einen Selbstmord. Er erhängte sich in seiner Zelle in Spandau.

Nazis versuchen die vielen Verbrechen, die Heß ausmachten, zu leugnen und zu verharmlosen. Aber alle wissen, was für ein faschistischer Schwerverbrecher er war. Das gilt es auch für die Nachwelt zu bewahren.

Wo der Gedenktag für den faschistischen Verbrecher stattfinden wird, ist noch unklar. Friedrichshain-Kreuzberg muss alles tun, dass der Nazi-Umzug nicht nur woanders, sondern am besten gar nicht stattfindet. Dieser Umzug ist, wie der Wahlerfolg der “AfD”, eine Schande für das Land und die Stadt.

Die Route für den Nazi-Aufmarsch gilt es zu blockieren und die Zusammenkunft der Nazis zu verhindern.

BVV Protokoll

2 Gedanken zu „Aktiv gegen Nazi-Aufmarsch in Friedrichshain-Kreuzberg

  • 26. Juni 2019 um 10:12
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    Wie? Kommt der braune Mop jetzt jedes Jahr? Ist ja echt zum Kotzen. Erzählen doch gerade alle, dass man was machen will und dann das?

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    • 26. Juni 2019 um 11:04
      Permalink

      Die sitzen sogar in allen Parlamenten – daher kommt das nämlich. Die AfD hat den Faschismus legitimiert – da müsste man ansetzen!

      Antwort

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