Feuerwehrzufahrt, Herrmann und die Berliner Woche

Immer wieder fällt mir auf, dass viele Medien Stimmung gegen linke Administrationen machen.

Bei Twitter und Facebook sind es oft Bots, die gegen linke Meinungen aggressiv vorgehen. Neuerdings beobachte ich auch, dass sie solche Aussagen posten wie: “Ich stelle doch nur infrage.” Dabei ist das Ziel dasselbe, nämlich die Demokratie sturmreif zu schießen.

Verkehr in Berlin

Vor diesem Zusammenhang fallen mir auch immer mehr journalistische Beiträge der bürgerlichen Presse auf, die verstärkt gegen Rot-Rot-Grün oder zumindest gegen links und grün schießen.

Die Berliner Woche ist ein solcher Fall. Das Blatt gehört dem Axel Springer Verlag – ein zutiefst konservativer Verlag, dem ja auch die Bildzeitung gehört. Hier schießt man bekanntlich ganz besonders gegen die Linken und Grünen.

Besonders beim Thema Verkehrswende hat man sich dort eingeschossen und das neueste Beispiel ist ein Artikel mit dem Titel: “In Berlin hat der Kampf um die Straße begonnen”.

Der Vorfall ist, dass die Feuerwehr kritisierte, dass es trotz Radwege eine Zufahrt geben muss, sodass die Feuerwehr ihre Arbeit machen kann. Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann, twitterte dann, dass man dafür Autoparkplätze reduzieren wird.

Der Autor des Artikels schreibt dazu seine Meinung, die wenig objektiv des Wegs kommt: “Autos raus, basta. Ist das Verkehrspolitik?” Einen Absatz weiter relativiert er das, dass man mehr Grün in der Stadt gut fände, aber am Status des Autos in der Stadt dürfe quasi nicht gerüttelt werden.

Es klingt ein bisschen wie, ich bin kein Nazi, aber …

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