Verkehrswende Berlin am Beispiel Bergmannstraße

Der Radverkehr nimmt zu, die Fläche jedoch nicht. Das Beispiel der Bergmannstraße.

Die Verkehrswende in Berlin begann in Friedrichshain-Kreuzberg. Der Bezirk hat die Parkmöglichkeiten für Fahrräder erhöht und gleichzeitig Parkplätze für Autos reduziert. Vor allem aber wurde die Fläche für den Radverkehr erhöht. Das begann zuvorderst mit den Pop-up-Radwegen, ein Meilenstein für die Verkehrswende der Stadt.

bergmannstrasse kreuzberg verkehrswende
bergmannstrasse kreuzberg verkehrswende

Das zeigte, dass es doch eine Bewegung geben kann, auch wenn die CDU ihre entsprechenden Nebelkerzen zur Verhinderung geworfen haben. Die CDU ist denn die Verhinderungspartei, nicht nur in Berlin. Auch das hat die Giffey von der CDU plagiiert.

Doch es gibt noch mehr zu tun und das zeigt das Beispiel der Bergmannstraße in Kreuzberg. Der Autoverkehr wurde stark eingeschränkt und die Radwege wurden auf eine Spur gelegt. Allerdings ist das immer noch viel zu wenig. Denn die kleine Spur pro Richtung erlaubt es nicht, zu überholen. Außerdem sind jene, die zu Fuß unterwegs sind, häufig unachtsam. Sie gehen ohne hochzuschauen über den Radweg.

Auf der anderen Seite beobachte ich auch viele Radfahrende, die den Zebrastreifen, der über den Radweg führt, ignorieren. Die Zufußgehenden müssen dabei zuweilen wirklich rüberhuschen, damit sie nicht getroffen werden.

Auch Radfahrende wollen schnell ankommen und auch ihnen muss die Möglichkeit gegeben werden, mal schneller zu fahren. Doch das ist hier kaum möglich. Sicherlich ist es eine belebte Straße, dem muss Rechnung getragen werden. Aber der Platz für die Radfahrenden reicht einfach nicht aus.

Doch woher soll der Platz denn kommen? Ich sehe hier nur die Chance, wenn man den Autoverkehr komplett entfernt. Nicht wenige Autofahrende, die diese Straße befahren, scheinen heillos überfordert. Die Übersicht ist kaum gegeben, zumal auch die Straßenführung für die Autos verzwickt ist. Für Anwohnende könnte es einen Parkplatz geben, allerdings wird der Platz dennoch begrenzt ausfallen.

Die Radstrecke sollte meines Erachtens außerdem besser vom Fußweg getrennt werden oder man könnte eine Radschnellspur einführen, die die Straße umgeht. Allerdings darf das nicht auf Kopfsteinpflaster geschehen.

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