Deutsche Wohnen Enteignen in Friedrichshain-Kreuzberg

Mach mit bei Deutsche Wohnen und Co enteignen. Termin für Interessierte.

Auch in unseren Bezirk engagieren sich immer mehr Menschen bei Deutsche Wohnen und Co enteignen. Das ist auch mehr als nötig. Der Mietendeckel hat bereits einen Effekt, der aber auch durch Druck dieses Vereins zustande kommen ist. Doch der Mietendeckel hält eben nur temporär und wird in einigen Jahren wieder aufgelöst. Aber die Vergesellschaftung von profitorientierten Wohnungsverwaltungen wie Deutsche Wohnen und Co hält an 🙂

Die Unionsparteien enteignen richtig viel, das Gelände geht dann für neue Straßen zugrunde.  Aber wohnen ist dann doch wichtiger, vor allem angesichts der nötigen Verkehrswende. Eine solche Form der Enteignung ist im Grundgesetz explizit angemahnt. Das Argument der Konservativen, man müsse doch nur bauen, ist falsch. Die Unternehmen, die enteignet werden sollen, bauen sowieso nur sehr wenig. Wer hier in der Stadt baut, das wird von staatlicher Seite hochgezogen.

Der Punkt ist aber auch, dass Deutsche Wohnen und Co börsennotiert sind. Da es keine Zinsen gibt, versucht man mit Immobilien Kasse zu machen. Die Gewinne dieser Unternehmen sprudeln, dabei haben die meisten Wohnungen günstig gekauft, als die CDU an der Macht war. Wir erinnern uns an den massenhaften Verkauf von Sozialwohnungen, weil Berlin pleite war. Berlin verschuldete sich sogar wegen der Immobilienbranche, denn Landowsky und Co. schnürten für die Investierenden Sorglos-Pakete. Sie kauften die Immobilien billig und sollte man keine Mietenden finden, kein Problem – Berlin zahlt. Das ist kein Scherz, das ist Immobilienpolitik der CDU unter Diepgen.

Wohnung und Wohnraum ist ein Grundbedürfnis und kein Spekulationsobjekt. Solche Dinge sollten m.E. komplett aus dem Börsenhandel herausgenommen werden.

  • Montag, 8. Februar 2021
  • 19 Uhr
  • kiezteam_kreuzberg@dwenteignen.de

2 Gedanken zu „Deutsche Wohnen Enteignen in Friedrichshain-Kreuzberg

  • 10. Februar 2021 um 15:37
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    Das hat doch mit Enteignen nichts zu tun. Die Firma soll auf Steuerzahlerkosten aufgekauft werden. Wenn Sie dann gänzlich unrentabel ist wird Sie zum Spottpreis wieder privatisiert werden.

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    • 10. Februar 2021 um 16:11
      Permalink

      Ich finde den Ausdruck Rückführung ins Gemeinwohl auch besser 🙂

      Antwort

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