Verschmutzung des Volksparks Friedrichshain

Die Verschmutzung des Volksparks Friedrichshain war Thema in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV).

Als private Personen kann man eine Anfrage an die Bezirksregierung stellen und diese muss dazu Stellung beziehen. In einer Anfrage ging es um die Sauberkeit im Volkspark Friedrichshain.

Volkspark Friedrichshain

Konkret fragte jemand nach, ob bekannt ist, dass die Grünflächen im Park von Glassplittern, Bierdecken, Plastik und dererlei mehr vermüllt sind und ob die Qualität des Rasens geprüft werde. Der Bezirksstadtrat Hehmke ging darauf ein und gab an, dass das Straßen- und Grünflächenamt über den Zustand Bescheid weiß.

Die Reinigung des Parks hänge davon ab, ob man genug Personal und finanzielle Zuwendungen erhalte. Des Weiteren werden Reinigungsfirmen mit der Säuberung beauftragt. Übrigens, wer hier mithelfen will, kann bei der BSR an der Aktion Kehrenbürger teilnehmen und auf eigene Faust den Park reinigen.

Eine weitere Frage widmete sich dem Grillverbot. Denn es wird nach wie vor im Volkspark Friedrichshain gegrillt und das auch an Stellen, an denen es sowieso verboten wäre. Die Frage des Einwohnenden bezog sich dabei vor allem auf die Rauchschwaden, die über die Spielplätze zögen.

Gegen das Grillverbot setzt das Bezirksamt auf sogenannte Parkläufer. Sie sollen das Grillverbot durchsetzen und auch sie unterliegen den personellen und finanziellen Fähigkeiten. Ab kommendem Jahr sollen aber mehr dieser Parkläufer eingesetzt werden.

Dass so viel gegrillt wird, so der Bezirksstadtrat, habe mit der Unwissenheit über das generelle Verbot zu tun. Dieses Verbot wurde aufgrund der hohen Waldbrandgefahr ausgesprochen. Die Verfolgung der Ordnungswidrigkeiten würde aber das Personal über Gebühr beanspruchen, da es zu viele Grills gäbe. Zudem müssten die Ordnungsamtsmitarbeitenden auch andere Aufgaben übernehmen. Die Kontrollen würden aber gemeinsam mit der Polizei durchgeführt, da das Grillverbot sonst nicht durchgesetzt werden könnte.

Im Übrigen wurden 2019 157 Bußgelder im Park verhängt, wobei Grillen einen unbestimmten Teil ausmacht. Aber es ging auch um illegales Befahren des Parks und freilaufende Hunde.

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